30. November -0001

Was steckt hinter der Dämmung?

So spannend wie ein Krimi, aber mit deutlich besserem Ausgang. In Finsterwalde wurde jetzt erstmalig ein 15 Jahre altes Innendämmsystem live vor der Kamera geöffnet. Erste Überprüfungen direkt vor Ort und die wissenschaftliche Auswertung an der TU Dresden belegen: Das System funktioniert einwandfrei. Auch noch nach 15 Jahren.

Den Film zeigt die Demontage der Konstruktion sowie die Auswertungen an der Universität. Matthias Hofmann, Vertriebsleiter Multipor und selbst im Film zu sehen, sagt: „Eine Innendämmung live vor der Kamera zu öffnen, ohne vorher dahinter geschaut zu haben, ist wirklich einzigartig. Kein anderer Anbieter von Innendämmsystemen hatte dazu bisher den Mut gehabt.“ Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurden 1997 in Finsterwalde Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus mit Multipor, seinerzeit bekannt als Hebel System, gedämmt. Hofmann weiter: „Ein Restrisiko geht man bei so einer Aktion immer ein, aber wir waren uns sicher, dass unser System fehlerfrei funktioniert.“

In Anwesenheit von Experten wurde in einer der damals renovierten Wohnungen, die über den kompletten Zeitraum hinweg bewohnt war, das Innendämmsystem geöffnet und bewertet. Ziel war es, durch wissenschaftliche Aussagen die Praxistauglichkeit der Innendämmung zu dokumentieren. Im Fokus standen dabei besonders die Oberflächenqualitäten, die Schimmelfreiheit und das Feuchtemanagement in der Wand bzw. hinter dem System. Dr.-Ing. Rudolf Plagge, Leiter des Bauphysikalischen Forschungs- und Entwicklungslabors des Instituts für Bauklimatik der TU Dresden sowie Dr. Gregor Scheffler vom Ingenieurbüro Dr. Scheffler & Partner GmbH waren vor Ort, um entsprechende Messungen durchzuführen und Materialproben aufzunehmen.

Link zum Film hier auf dieser Seite in der rechten Spalte oben oder über www.youtube.com/watch?v=iMjsEZoaTjs.