07. Januar 2014

Premiere für die Deubaukom in Essen

Wer sich auf den neuesten Stand bringen will, was Technik- und Markttrends anbelangt, muss zwischen dem 15. und dem 18. Januar die Deubaukom in Essen besuchen. Auch die Baugewerblichen Verbände und der Fachverband Ausbau und Fassade NRW sind dort vertreten: In Halle 3 mit einer „lebenden Werkstatt“ der Stuckateure. Am 17. Januar erwartet der Zimmerer- und Holzbau-Verband Nordrhein wieder mehr als 500 Teilnehmer zu seinem Holzbaukongress. Er behandelt das Thema „Bauen und Sanieren in der Stadt“.

Erstmalig geht die traditionsreiche Baufachmesse „Deubau“ unter ihrem neuen Namen Deubaukom an den Start. Unter dem Dach von vier Themensäulen werden Kompetenz und Kommunikation stärker gebündelt. Sie umfassen die Kernbereiche „Baugewerbe“, „Industriebau“, „Wohnungswirtschaft“ und „Architektur und Ingenieurkunst“ und bilden den inhaltlichen Schwerpunkt der Messe. Sie bietet den vier Hauptzielgruppen eine ideale Kommunikationsplattform, indem sie als Netzwerk zwischen Baustoffindustrie, Handwerk, Fachhandel und Branchenverbänden fungiert. In den produktspezifischen Kompetenzzentren zeigen die Baustoffhersteller Systemlösungen und liefern Antworten auf Fragen zu Anwendung und Verarbeitung. Ergänzend dazu gibt es in Fachforen erweiterte Informationen und die Möglichkeit, das Fachwissen zu vertiefen. Darüber hinaus begleiten Kongresse, Seminare und Symposien, eingebettet in Thementage, die Deubaukom.

Der Fachverband Ausbau und Fassade hat seinen Stand in Halle 3, Stand-Nr. 136. In der „lebenden Werkstatt“ dort ermöglichen Meisterschüler der Handwerkskammer Südwestfalen Einblicke in den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Beruf des Stuckateurs.

Den Baustoff Holz stellt der Zimmerer- und Holzbau-Verband Nordrhein wieder ins Zentrum seiner Fachtagung. Dank neuartiger Entwicklungen im Systembau taucht die Holzbauweise immer öfter auch in unseren Städten auf und bleibt nicht mehr auf Gebäude geringer Höhe beschränkt. Ungewöhnliche Projekte der jüngsten Zeit zeugen nicht nur von der Machbarkeit mehrgeschossiger Holzbauten, sondern auch vom großen Potenzial des Holzbaus bei innerstädtischen Gebäudesanierungen. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Holzbaufachtagung dem Thema „Bauen und Sanieren in der Stadt“. Fachkundige Referenten stellen beispielgebende Konzepte und leistungsfähige Lösungen vor, die den Teilnehmern Anregung und Hilfestellung für die Arbeitspraxis geben. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist unter www.fachagenturholz.de unbedingt erforderlich.

Ergänzt wird die Deubaukom unter anderem durch die InfraTech (15. bis 17. Januar), die als Fachmesse für den Infrastruktur-Bereich verankert werden soll. Etwa 160 Aussteller inklusive des Straßen- und Tiefbau-Verbands NRW werden zur Premiere erwartet. Ihre Themen sind der Straßen- und Tiefbau, der Wasserbau, Wasser und Abwasser, die öffentliche Raumgestaltung sowie Verkehr und Mobilität. Gerade die Verkehrs- und die Versorgungsinfrastruktur stehen derzeit ja im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen und stellen einen Milliardenmarkt dar – mit einem Schwerpunkt in NRW. Ebenfalls parallel findet die Messe DCONex statt. Bei ihr geht es um Schadstoffmanagement und Altlastensanierung sowie um die Reaktivierung von Brachstandorten und kontaminierten Flächen.

Der Eintritt zu allen Messen, also auch der Deubaukom, ist bei einer Voranmeldung unter http://www.infratech.de/besucher/registrieren kostenlos.