15. Januar 2014

IVH: ARD verunsichert Verbraucher mit schlechter Recherche

672572_web_R_by_flown_pixelio.de Ausbau und Fassade - IVH: ARD verunsichert Verbraucher mit schlechter Recherche
(Foto: flown/pixelio.de)

Am Donnerstag, den 9. Januar 2014, zeigte das ARD in der Monitor-Sendung um 21.45 Uhr den Beitrag "Brandgefährliche Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten". Seit 2012 senden die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten Beiträge zum Thema Dämmen mit Styropor, die auf völlig unzureichende Recherchen beruhen und den Anspruch, eine gute Informationssendung zu sein, konterkarieren.

"Monitor will Hintergrund liefern, Diskussionen anstoßen, Themen setzen. Unsere Handschrift: seriöse Information, gepaart mit einer sorgfältigen Analyse", so der Auftrag, dem sich die Redaktion verschrieben hat. Am Donnerstag, den 9. Januar 2014, hat sie diesen gründlich verfehlt. Der Tenor dieses Beitrags "Brandgefährliche Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten" ist grundsätzlich negativ geprägt, eine verantwortliche Meinungsbildung aufgrund von Fakten wird dem Zuschauer nicht ermöglicht. Protagonisten, die pro Styropor sind, werden mit Suggestivfragen in ein schlechtes Licht gestellt. Dagegen kommen Kontra-Meinungen ausführlich zu Wort. Der IVH bittet die ARD und das Team der Monitor-Redaktion, dem Zuschauer ausgewogene Fakten zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, sowohl Chancen als auch mögliche Risiken darzustellen. Aber bitte im richtigen Kontext und mit korrekten Zahlen.

Mit der gemeinsamen Website www.waerme-im-dialog.de von Industrieverband Werkmörtel (IWM), Fachverband Wärmedämm-Verbundsystem (FV WDVS) und Industrieverband Hartschaum (IVH) bieten wir die Möglichkeit zur ausführlichen Recherche. Die Effektivität der Dämmung des Gesamtsystems Gebäudehülle und Gebäudetechnik ist unbestritten wie die Referenzhäuser der Dena belegen. Zum Gesamtsystem gehören neben der kompletten Wärmedämmung auch Fenster und Heizung.

Der Monitor-Beitrag bietet daher keine umfassende und verwertbare Information. Der IVH empfiehlt jedem, der seine Immobilie energetisch sanieren möchte, sich zuerst durch einen unabhängigen Energieberater professionell beraten zu lassen. Der Energieberater erstellt für jede Gebäudesituation einen individuell zugeschnitten Sanierungsfahrplan und klärt über Kosten, Chancen und Risiken auf. Als Spezialist informiert er über EPS-Dämmstoff und gibt Empfehlungen ab. Der IVH fordert die Redaktionen der ARD zu einer transparenten und umfassenden Recherche auf und wünscht sich weniger Meinungsmache durch negative Suggestion, so wie zuletzt im Beitrag der Monitorsendung zu sehen war. Mehr Informationen unter www.ivh.de