21. Januar 2014

NRW: Investitionen im Ausbaugewerbe gesunken

Die Unternehmen des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes mit mindestens 20 Beschäftigten investierten im Jahr 2012 insgesamt 106,4 Millionen Euro. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 9,9 Millionen Euro oder 8,5 Prozent weniger als 2011.

Mit 94,9 Millionen Euro machten Investitionen in Maschinen und maschinelle Anlagen den größten Teil des im Jahr 2012 eingesetzten Kapitals aus; das waren 8,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Auch die Höhe der Investitionen in Grundstücke und Bauten lag mit insgesamt 11,5 Millionen Euro unter dem Niveau des Jahres 2011 (-10,6 Prozent).

Sowohl die Unternehmen in der Bauinstallation als auch diejenigen des sonstigen Ausbaugewerbes trugen zum Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen bei: Im Bereich der Bauinstallationen wurden 5,0 Millionen Euro (-7,1 Prozent) weniger als 2011 investiert. Einen maßgeblichen Anteil daran hatten u. a. die Unternehmen mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Elektroinstallation, deren Investitionsvolumen um 4,3 Millionen Euro (-13,8 Prozent) unter dem Vorjahresergebnis lag. Einen Rückgang der Investitionen um 4,9 Millionen Euro (-10,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahr ermittelten die Statistiker für das sonstige Ausbaugewerbe. Hierzu gehören unter anderem das Maler- und Lackierergewerbe sowie die Bautischler- und Bauschlossereien.