24. Januar 2014

Bilanz des europäischen WDVS-Verbandes EAE für 2013

Der europäische WDVS-Verband EAE hat seine Position im abgelaufenen Jahr in Brüssel weiter optimiert, Netzwerke ausgebaut und die Kontakte zu Entscheidungsträgern wie der EU-Kommission und EOTA intensiviert. Parallel ist auch die Mitgliederzahl gewachsen. Diese Eckpunkte kennzeichnen auch den zukünftigen Weg des seit fünf Jahren aktiven Verbandes.

Im Fokus der Aktivitäten standen 2013 die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen sowie die Weiterentwicklung relevanter Branchenthemen. Auf der Hauptversammlung in Bratislava im April betonte Präsident Lothar Bombös die Wichtigkeit des internen Netzwerks durch persönliche Kontakte, welche den Zusammenhalt der „EAE-Familie“ stärken. 

Erste Fördermitglieder konnten 2013 begrüßt werden, darunter EJOT, die Sto AG, das FIW München und Betek (Türkei). Als weiteres ordentliches Mitglied trat der türkische WDVS-Verband IZODER zum 1.1.2014 der EAE bei. Eine personelle Veränderung gab es in der Geschäftsführung: EAE Managing Director Dr. Wolfgang Setzler übergab nach fünf Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit für den Verband Amt und Aufgaben an Ralf Pasker.

Ein wichtiger Termin 2013 war der Runde Tisch der European Fire Academy (EFA) im Juni in Frankfurt. Auf der Agenda stand das Brandverhalten von WDVS aus Sicht der Feuerwehr und aus Sicht der Industrie. Durch die offene Diskussion beider Parteien konnte gegenseitiges Verständnis für die Problematik geschaffen werden. Man kam überein, die Kontakte fortzusetzen.

Ende Oktober folgte dann ein Treffen mit dem deutschen Verband Fenster + Fassade (VFF) in Frankfurt. Im Mittelpunkt stand die Präsentation über den „European Energy Saving Guide“ der EAE. Thematisiert wurden auch Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, da beide Verbände ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäudehüllen.

Beim Technical Committee Meeting der EAE im Juli ging es konkret um den Entwurf eines Positionspapiers zu WDVS & Brandverhalten. Verabschiedet wurde außerdem eine Stellungnahme zur Bedeutung des Systemerhalts, der Qualität und Sicherheit. Weitere Aktivitäten des Technical Committee bezogen sich u.a. auf die Umsetzung der Bauproduktenverordnung mit der Erarbeitung von Mustervorlagen für die Mitgliedsverbände und die Vertretung der Belange von WDVS bei der EU-Kommission und EOTA in Zusammenarbeit mit dem europäischen Dachverband Construction Products Europe (CPE). Diese Aspekte bilden auch weiterhin die Schwerpunkte der EAE in Brüssel 2014.

Nächster aktueller Höhepunkt ist die Generalversammlung der EAE am 27. und 28. März in Istanbul; ein Tagungsort, mit dem man den Beitritt des türkischen WDVS-Verbandes würdigt.