24. Februar 2014

Baugewerbe: Drastischer Schwund an Beschäftigten

Im Jahr 2013 lag die Zahl der im Bauhauptgewerbe Beschäftigten bei 756.432. Damit hat sich der Stabilisierungsprozess, der im Jahr 2006 einsetzte, weiter fortgesetzt. Mitte der 90iger Jahre lag die Zahl der Beschäftigten noch bei über 1,4 Millionen.

Davon entfielen auf die alten Länder 930.000 Beschäftigte und 482.000 auf die neuen Länder. Im Jahr 2013 verzeichnen die alten Länder 573.000 Beschäftigte, in den neuen Ländern sind es ca. 183.000.

Gegenüber dem höchsten Stand der Beschäftigung verloren die alten Länder mithin ca. ein Drittel, die neuen Länder fast zwei Drittel der Beschäftigten. Die Branche hat in einem 10-Jahreszeitraum damit einen dramatischen Anpassungsprozess durchgemacht, der fast zu einer Halbierung der Beschäftigung geführt hat. Nach der Wende hatte ein Bauboom eingesetzt, der zunächst den hohen, in die Wiedervereinigung eingebrachten Beschäftigtenstand in den neuen Ländern stützte. Sukzessive wurde der in allen Bausparten bestehende Nachholbedarf abgearbeitet. Damit erfolgte eine Anpassung der Kapazitäten insbesondere in den neuen Ländern.

Quelle: ZDB/Statistisches Bundesamt