10. März 2014

Knauf erweitert Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik

14-03-10_Knauf_Riessler Ausbau und Fassade - Knauf erweitert Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik
Mit dem Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik startet Knauf in eine neue Dimensionen. Alexander Knauf (Mitte) und die beiden Geschäftsführer von Knauf Riessler, Markus Rießler (li.) und Ulrich Köhler. (Foto: Knauf)

Am 26. Februar nahm das Unternehmen „Knauf Riessler“ seine erweiterte Fertigungsanlage in Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) offiziell in Betrieb. Innovative Technologien ermöglichen es ab sofort, technisch hoch leistungsfähige Plattenwerkstoffe in bis dahin nicht gekannter Design-Qualität zu fertigen.

Die gelungene Verbindung von Design und Technik wird im modernen Innenausbau zunehmend zum Erfolgsfaktor. Diesen Trend treibt Knauf seit Jahren konsequent voran – nicht zuletzt mit der Gründung von Knauf Riessler und dem damit verbundenen Ausbau des Standorts Wolpertshausen zum Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik innerhalb der Knauf Gruppe. Dank seiner neuen Fertigungsanlage mit deutlich gesteigerten Produktionskapazitäten dringt Knauf Riessler jetzt in eine neue Dimension vor.

Im Zuge der Erweiterung des Kompetenzzentrums entstanden in Wolpertshausen drei neue Hallen. Sie bieten den Raum für moderne Verfahren zur Veredelung von Plattenwerkstoffen, die es zum Teil in dieser Form bislang nicht gab. Mit Techniken wie Laminieren und Lackieren, Bedrucken und Strukturieren produziert Knauf Riessler ab sofort Gipsfaser-, Mineral- und Gipskartonplatten sowie weitere Plattenwerkstoffe oberflächenfertig in hochwertiger Optik.

Die Beschichtungsverfahren eröffnen neue Designqualitäten – und das in Verbindung mit technischen Leistungswerten im High-End-Bereich. Die nicht brennbaren Gipsfaserplatten zum Beispiel sind extrem robust, flexibel formbar und bieten ein hohes Maß an gestalterischer Freiheit durch verschiedene Techniken der Oberflächengestaltung, wie unter anderem die Beschichtung mit Echtholz. Ganz neu ist das Digitaldruck-Verfahren, mit dem sich jedes nur denkbare Bildmotiv auf eine Plattenoberfläche aufbringen lässt. In geschlitzter oder gelochter Ausführung erfüllen die Design-Platten außerdem Anforderungen an die Akustik. Zum Einsatz kommen die oberflächenfertigen Design-Platten überwiegend im Objektgeschäft, beispielsweise im Laden-, Hotel und Messebau, in der Systemgastronomie oder in Krankenhäusern.