15. April 2014

Auch die Tapetenindustrie ist vom langen Winter 2013 betroffen

Die deutsche Tapetenindustrie konnte 2013 nicht an die Umsatzzuwächse der Vorjahre anknüpfen. Der lange Winter und der verregnete Frühling im vergangenen Jahr beeinträchtigten die Renovierungslust der Deutschen. Im Ausland war der Umsatz nur leicht rückläufig.

Die Mitglieder des Verbandes der Deutschen Tapetenindustrie (VDT) haben ein mäßiges Jahr 2013 hinter sich. Der Umsatz* im Inland sank um rund sieben Prozent auf 127 Millionen Euro, der Absatz fiel um den gleichen Prozentsatz auf rund 28 Millionen Tapetenrollen.

Im Ausland nahmen die Erlöse um knapp 2 Prozent ab; der Umsatz lag bei 283 Millionen Euro. Die verkaufte Menge sank um fast 2 Prozent auf 61 Millionen Tapetenrollen.

Insgesamt hat sich der Umsatz der deutschen Tapetenhersteller 2013 damit um rund 3 Prozent auf 410 Millionen Euro vermindert. Dabei wurden knapp 90 Millionen Tapetenrollen verkauft, was einem Minus um 3,6 Prozentpunkte entspricht.

Dennoch blicken die deutschen Tapetenhersteller zuversichtlich in das neue Jahr und sind optimistisch, den Wachstumskurs der vergangenen Jahre im In- und Ausland wieder aufzunehmen. Dafür spricht der weiterhin anhaltende Trend zum Tapezieren und zu ausgefallenen Wandkleidern.

* Alle Zahlen beziehen sich nur auf die aktuellen VDT-Mitglieder.