29. April 2014

Unternehmen Okel für Engagement für die Ausbildung ausgezeichnet

14_04_28_Okel Ausbau und Fassade - Unternehmen Okel für Engagement für die Ausbildung ausgezeichnet
Verleihung des „Zertifikats für die Nachwuchsförderung“ von der Arbeitsagentur für Arbeit. Geschäftsführer Burkhard Okel (Zweiter von links) nimmt die Urkunde von Manfred Hamel (Agentur für Arbeit) entgegen. Mit im Bild sind (v.r.) Ausbilderin Kristina Buchmiller, Claudia Okel, Auszubildende Stephanie Blome und Cornelia Harberg (Arbeitsagentur für Arbeit).

 

Die Agentur für Arbeit zeichnete die Firma Okel am 8. April 2014 mit dem Zertifikat für Nachwuchsförderung aus. Im Rahmen der Woche der Ausbildung wurden bundesweit Unternehmen prämiert, die sich in besonderem Maße um die Berufsausbildung verdient gemacht haben.

Okel ist seit 1962 Ausbildungsbetrieb. Wenn die vier aktuellen Azubis erfolgreich ihre Prüfungen als Industriekaufmann sowie Maler- und Lackierer abschließen, haben insgesamt 33 Facharbeiter und Bürokräfte ihre Berufskarriere beim Diemelstädter Ausbau-Unternehmen begonnen. Für Claudia Okel gehört unternehmerischer Erfolg und Nachwuchsförderung zusammen.

Die Berufsausbildung Montagefachkraft Innenausbau ist ab dem 1. August 2015 ein weiterer Lehrberuf unter dem Dach der Holzberufe. Die Firma Okel hat sich besonders für diese Ausbildung eingesetzt und konzeptionell daran mitgearbeitet, dass den Entwicklungen im neuen Berufsfeld Montage von Innenausbauten und Bauelementen Rechnung getragen wird.

Okel steht auf der Liste der TOP-Ausbildungsstellen (TOPAS) der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg. Zu den Zielen der TOPAS-Betriebe gehört es die Qualität der Ausbildung im Handwerk zu steigern, die Kompetenz der Azubis und der Ausbilder zu erhöhen, die Motivation der Azubis zu stärken und die Ausbildung im Handwerk in der Öffentlichkeit aufzuwerten.

Ein besonders gutes Beispiel dafür ist die Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk, Stephanie Blome. Sie arbeitete im Rahmen eines Austauschprogramms im Herbst 2013 für zwei Wochen im italienischen Forlì. Es war für sie etwas ganz besonderes, dort Berufserfahrungen zu sammeln, wo viele Deutsche Urlaub machen: „Der Einblick in Arbeitsweisen eines italienischen Malerbetriebs und die freundlich Stimmung haben mit sehr gefallen. Über Facebook habe ich immer noch Kontakt nach Forlì.“