17. Juni 2014

NRW: 5,2 Prozent mehr Wohnungen als 2012 gebaut

Im Jahr 2013 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 39 161 Wohnungen (einschl. Umbaumaßnahmen) als fertiggestellt gemeldet; das waren 5,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2012: 37 242 Wohnungen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, handelte es sich in 35 117 Fällen um neu errichtete Wohnungen in Wohngebäuden.

Die Zunahme bei Mehrfamilienhäusern (17 202 Wohnungen einschließlich Wohnheime) fiel mit 10,1 Prozent überdurchschnittlich aus. Auch die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Zweifamilienhäusern (2 964 Wohnungen; +3,9 Prozent) war höher als im Vorjahr. Dagegen lagen die Fertigstellungszahlen bei Einfamilienhäusern (14 951 Wohnungen) um 0,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

In neuen Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) ging die Zahl der Fertigstellungen um 22,4 Prozent auf 547 Wohnungen zurück. Durch Um- oder Ausbaumaßnahmen an bereits vorhandenen Gebäuden entstanden 3 497 Wohnungen; das waren 15,0 Prozent mehr als im Vorjahr.

Bezieht man die Zahl der fertiggestellten Wohnungen (ohne Wohnheime) auf die Einwohnerzahl, so ergibt sich für das Jahr 2013 im Landesdurchschnitt eine "Wohnungsbauquote" von 21,2 fertiggestellten Wohnungen je 10 000 Einwohner. Die höchsten Fertigstellungsquoten wiesen die Kreise Steinfurt (47,8) und Borken (41,9) auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die Städte Oberhausen (4,2) und Remscheid (6,9).