30. Juni 2014

Xella: 2013 Ergebnis zufriedenstellend

Die Duisburger Xella Gruppe hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Die Geschäftseinheiten Kalk (Fels) und Trockenbau (Fermacell) konnten erneut ihre Umsätze leicht steigern.

Dagegen haben vor allem der lange Winter im ersten Quartal 2013 und Rückgänge in den Niederlanden, Tschechien und China Umsatz und Ergebnis des Geschäftsbereiches Baustoffe – bekannt durch die Marken Ytong und Hebel – belastet. Insgesamt erreichte der Umsatz 1.254 Mio Euro (Vj. 1.283 Mio Euro). Das operative Ergebnis (EBITDA) ging von 217 Mio Euro auf 196 Mio Euro zurück. Dies ist im Wesentlichen auf planmäßige Einmalaufwendungen für neue Werke in Santander und Calbe sowie den Auf- und Ausbau zusätzlicher Vertriebsaktivitäten zurückzuführen. Der freie Cash Flow der Xella Gruppe stieg von 97 Mio Euro auf 101 Mio Euro.

„Unter Berücksichtigung unserer Investitionen in neue Werkskapazitäten, die Kosten für die weitere Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten und einem in vielen Ländern herausfordernden Marktumfeld sind wir mit diesem Ergebnis zufrieden und sehen uns weiterhin auf Wachstumskurs“, so Jan Buck-Emden, CEO der Xella Gruppe. Mit Blick auf die Geschäftseinheiten verteilte sich der Umsatz der Xella Gruppe 2013 folgendermaßen: 62% der Umsatzanteile entfielen auf Baustoffe, 22% auf die Geschäftseinheit Kalk und 16% auf den Trockenbau. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb im vergangenen Geschäftsjahr mit weltweit 7.227 nahezu stabil.

Die Investitionen erreichten 2013 insgesamt rund 86 Mio Euro und lagen damit nur fünf Mio Euro unter dem Vorjahreswert. Investitionsschwerpunkte waren die Erweiterung des Ytong Porenbetonwerkes bei Moskau sowie der Erwerb des Fermacell-Werkes im spanischen Orejo – hier sind von 2012 bis einschließlich erstem Quartal 2014 insgesamt rund 23 Mio Euro investiert worden. Für die Erweiterung des Fermacell Aestuver-Werkes im deutschen Calbe beliefen sich die Gesamtinvestitionen zwischen 2011 und dem ersten Quartal 2014 auf rund 19 Mio Euro.

 

1. Quartal 2014: Milde Witterung führt zu reger Bautätigkeit

Nach einem milden Winter mit reger Bautätigkeit verzeichnete Xella im ersten Quartal 2014 eine deutlich bessere Umsatz- und Ergebnisentwicklung als im Vorjahresquartal. „Zwar gehen wir weiterhin von einer differenzierten Entwicklung in unseren Märkten aus, wir rechnen aber 2014 für alle Geschäftseinheiten mit Wachstum von Umsatz und EBITDA“, so CEO Buck-Emden. Das Unternehmen setzt 2014 auf eine langsame Erholung der europäischen Bauwirtschaft und eine Steigerung des Wohnungsbauvolumens. In Deutschland etwa wird mit einem signifikanten Zuwachs an Baugenehmigungen im Wohnbau von 6,2 % gerechnet. Interessante Geschäftspotenziale sieht Xella darüber hinaus im Trend zur Urbanisierung sowie der anhaltenden Zuwanderung. Beides wird den Bedarf an Wohnraum deutlich erhöhen.