29. Juli 2014

Insolvenzen: Kein Pleitegeier über der Baubranche in Sicht

Firmenpleiten gehören zu dem normalen Kreislauf einer Volkswirtschaft, an denen man aber auch den Gesundheitszustand einer Branche ablesen kann. So wurde zum Beispiel die Solarbranche in jüngster Zeit trotz guter wirtschaftlicher Ausgangslage von einer Insolvenzwelle überrollt. Das Bau- und Installationsgewerbe muss sich mit diesem leidlichen Thema zum Glück nicht auseinandersetzten, denn die Zahlen der Firmenpleiten sind 2013 erneut rückläufig.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hat sich im letzten Jahr erneut merklich verringert. So mussten 2013 25.995 Unternehmen den schweren Gang zum Amtsgericht antreten, was im Vergleich zum Vorjahr einer Abnahme von 8,1 Prozent entspricht.

Damit lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zum vierten Mal in Folge niedriger als im jeweiligen Vorjahr und bestätigt den mittelfristigen Trend, dass die gute makroökonomische Gesamtsituation auch die Anzahl der Firmenpleiten verringert. Langfristig betrachtet ist gerade in den neuen Bundesländern ein sehr positiver Trend zu beobachten. Dort konnte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den letzten 10 Jahren mehr als halbiert werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt Juni 2014/BauInfoConsult