27. Februar 2015

NRW-Ausbaugewerbe: 0,9 Prozent weniger Investitionen als 2012

Die Unternehmen des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes mit mindestens 20 Beschäftigten investierten im Jahr 2013 insgesamt 105,5 Millionen Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das knapp eine Millionen Euro oder 0,9 Prozent weniger als 2012.

Mit 96,4 Millionen Euro machten Investitionen in Maschinen und maschinelle Anlagen den größten Teil des im Jahr 2013 eingesetzten Kapitals aus; das waren 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Höhe der Investitionen in Grundstücke und Bauten lag mit insgesamt 9,1 Millionen Euro unter dem Niveau des Jahres 2012 (-21,3 Prozent).

Die Entwicklung der Investitionen verlief bei den Bauinstallationen und im sonstigen Ausbaugewerbe im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich: Im Bereich der Bauinstallationen wurden 3,2 Millionen Euro (+4,9 Prozent) höhere Bruttoanlageinvestitionen als 2012 getätigt. Einen maßgeblichen Anteil daran hatten u. a. die Unternehmen mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Dämmung gegen Kälte, Wärme, Schall und Erschütterung, deren Investitionsvolumen um 4,3 Millionen Euro (+145,5 Prozent) über dem Vorjahresergebnis lag. Einen Rückgang der Investitionen um 4,2 Millionen Euro (?10,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahr ermittelten die Statistiker für das sonstige Ausbaugewerbe. Hierzu gehören unter anderem das Maler- und Lackierergewerbe sowie die Bautischlereien und -schlossereien.