09. Juni 2015

Studie: Viele Immobilien sind nass und muffig

keller_feuchtewand Ausbau und Fassade - Studie: Viele Immobilien sind nass und muffig
Mehr als jeder Zweite in Deutschland kennt Probleme mit feuchten Wänden. Foto: "obs/Isotec/Cornelis Gollhardt

Schaut man auf den hohen Lebensstandard in Deutschland, müsste gesundes und behagliches Wohnen eine Selbstverständlichkeit sein. Doch erstaunlich viele Bewohner, egal ob Eigentümer oder Mieter, kennen nur zu gut die Probleme mit feuchten Wänden und Schimmelpilzbefall. 58% der Deutschen haben in den letzten fünf Jahren in Wohnungen gelebt, die feucht oder von Schimmelpilz befallen waren.

Die Zahlen stammen aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Heute und Morgen", die im Auftrag des Sanierungsunternehmens Isotec durchgeführt wurde. 21% der Befragten stellten feuchte Wände fest, 17% hatten mit Schimmelpilzbefall zu kämpfen und bei 20% tauchte beides gleichzeitig auf. Am häufigsten betroffen ist dabei der Keller. Jeder vierte Bewohner in Deutschland (24%) hat dort schon Feuchte- oder Schimmelpilzprobleme erlebt.

Besonders kritisch: wenn das Schlafzimmer von Schimmelpilzen befallen ist

Weitere Problembereiche mit nassen Wänden und Schimmelpilzbefall, die in der Studie besonders auffielen, sind das Schlafzimmer und das Badezimmer. Hervorzuheben ist hierbei, dass ausgerechnet das Schlafzimmer der Raum ist, der am häufigsten von Schimmelpilzen befallen ist (46%), was zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen kann. Schimmelpilzsporen gelangen über die Atmung in das Herz-Kreislaufsystem und können zu Allergie, Asthma und Herzrhythmusstörungen führen.