09. Juni 2015

Fischer und Sortimo bündeln Know-how

15-06-08_FISCO-Personen Ausbau und Fassade - Fischer und Sortimo bündeln Know-how
Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH, Dr. Christian Heine, Geschäftsführer der Bereiche Vertrieb & Marketing Befestigungssysteme und neue Geschäftsfelder der Fischerwerke GmbH & Co. KG, Klaus Emler Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH und Günther Hirt, Projektleiter der neugegründeten Fisco GmbH, Zusmarshausen, setzen der Verschwendung am Bau neue modular aufgebaute und energieeffiziente Bausysteme entgegen. Foto: Sortimo

Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Bauelementen aus faserverstärkten Kunststoffen für das Bauwesen beschreibt das Geschäftsmodell der neugegründeten Fisco GmbH mit Sitz im bayrischen Zusmarshausen. Das Joint Venture des Befestigungsspezialisten Fischer, Waldachtal, und des Markführers von Fahrzeugeinrichtungen Sortimo International, Zusmarshausen, nimmt seine Tätigkeit im Juni 2015 auf.

"Unser gemeinsames Ziel ist die Vermeidung von Verschwendung am Bau durch die optimale Ausnutzung von Materialeigenschaften, die Verbesserung der Energieeffizienz von kompletten Bausystemen und die zeitsparende einfache Montage von Bauelementen", erklärt Dr. Christian Heine, Geschäftsführer der Bereiche Vertrieb & Marketing Befestigungssysteme und neue Geschäftsfelder der Fischerwerke GmbH & Co.KG. "Damit setzen wir neue Maßstäbe in der vorgefertigten Modulbauweise und unterstützen nachhaltiges Bauen."

"Sortimo und Fischer bündeln ihr langjähriges Know-how und ihre Stärken als weltweit agierende Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von Produkten aus Kunststoffen in der Fisco, um bestehende Bauelemente aus neuen Werkstoffen zu optimieren und neue innovative Bausysteme zu kreieren mit denen sich Bauwerke nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlicher fertigen lassen", ergänzt Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH. "Im Zentrum der Entwicklung stehen modulare Produkt- und Systemlösungen aus neuartigen Werkstoffen wie zum Beispiel Faserverbundwerkstoffen."

"Im Rahmen unseres Joint Ventures werden wir mit der Fisco GmbH zunächst nachhaltige Bauelemente entwickeln und vermarkten, die bislang noch aus anderen Materialien bestehen", erklärt Dr. Heine. Die Produkte bieten mit der Verwendung neuer Werkstoffe höhere technische Leistungseigenschaften, z.B. thermische Trennung zur Erhöhung der ökologischen Gebäudeeffizienz. Sie sollen einfach zu verarbeiten sein und bieten funktionsintegrierende Systemlösungen. Das reduziert u.a. die Anzahl von Einzelteilen bei der Installation und steigert die Wertschöpfung im Montageprozess durch weniger Arbeitsschritte und die Vermeidung von Fehleranfälligkeit. Gleichzeitig lässt sich die Verschwendung von Ressourcen deutlich reduzieren.