15. September 2015

Bautätigkeit zieht im letzten Sommermonat an

Die monatliche Konjunkturumfrage unter den Mitgliedsunternehmen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes für August 2015 zeigt eine gefestigte Geschäftslagebeurteilung: Im Wohnungsbau reißt die gute Lagebeurteilung nicht ab. Die Lage im gewerblichen Bau wird ebenfalls überwiegend als „gut“ beurteilt.

Die im Vormonat schon zu beobachtende Lageverbesserung im öffentlichen Hochbau und Straßenbau setzt sich ebenfalls fort, erreicht aber in der Gesamtbenotung nicht das Niveau aus dem Gewerbe- oder gar Wohnungsbau.

Auffällig ist im August die zum Vormonat deutlich belebte Bautätigkeit. Hier zeigen die Tiefbausparten den größten Sprung. Das schlägt sich nach den Rückmeldungen allerdings nicht entsprechend bei der Geräteauslastung nieder. Das Niveau hält bei 70 % im Hochbau und knapp 65 % im Tiefbau.

Trotz intensiverer Bautätigkeit haben die Auftragsbestände etwas zugelegt. Im Hochbau erreichen die Auftragsbestände 2,7 Monate und im Tiefbau 2,3 Monate.

Thema Nr.1 bei den Faktoren die die Bautätigkeit behindern,  bleibt der festgestellte Arbeitskräftemangel. Auch deshalb wird stärker in Rationalisierung investiert.

Für die weitere Geschäfts- und Auftragsentwicklung bleiben die Unternehmer insgesamt zuversichtlich gestimmt. Das gilt nicht für die Baupreise. Hier wird ein unverändertes Niveau erwartet.