15. März 2016

Europäischer Malerverband: Der neue Präsident kommt aus Österreich

16-03-08_UNIEP Ausbau und Fassade - Europäischer Malerverband: Der neue Präsident kommt aus Österreich
UNIEP-Präsident Helmut Schulz (Mitte) im Gespräch mit dem Vizepräsidenten des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz Roland Brecheis (rechts). Foto: Bundesverband Farbe

Auf der Generalversammlung des europäischen Malerverbandes (UNIEP) wurde am 3. März 2016 Helmut Schulz (Österreich) zum neuen Präsidenten gewählt. Er löst Markus Straube (Deutschland) ab, der nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stand. Deutschland wird künftig durch Claudius Wolfrum in der UNIEP vertreten.

Die jährlich stattfindende UNIEP-Generalversammlung fand im Messejahr 2016 traditionell auf der Farbe, Ausbau und Fassade in München statt. Einmal jährlich treffen sich die UNIEP-Mitgliedsverbände im Rahmen der Generalversammlung, um sich untereinander auszutauschen und über die inhaltliche und personelle Richtung der UNIEP zu entscheiden.

Bei den turnusgemäßen Wahlen konnte sich der Österreicher Helmut Schulz als neuer UNIEP-Präsident durchsetzen. Markus Straube, der bisherige UNIEP-Präsident, hatte bereits zuvor signalisiert, aus persönlichen Gründen nicht für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung zu stehen.

Der Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz Karl-August Siepelmeyer bedankte sich bei Malermeister Markus Straube für sein großes Engagement und seinen Einsatz für das Maler- und Lackiererhandwerk in Deutschland und Europa. Deutschland wird künftig durch Malermeister Claudius Wolfrum in der UNIEP vertreten.

In ihrer inhaltlichen Arbeit ist die UNIEP bestrebt, gemeinsam mit Partnern europaweit die Qualität der Ausbildung und damit die Qualifikation der Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk zu verbessern. Dafür werden aktuell unterschiedliche Projekte vorbereitet, u.a. eine europaweite Lehrerfortbildung. „Wir unterstützen entsprechende Bestrebungen der UNIEP, in Sachen Qualität der Ausbildung mehr zu tun und geben gerne Einblick in unser Ausbildungssystem. Es darf aber nicht dazu führen, dass die Anpassung der Niveaus zu einer Absenkung der deutschen Qualitätsstandards führt,“ erklärte Siepelmeyer in seiner Begrüßung.