26. Juli 2016

DAW: Dialog über Farben und Lacke

16-07-20_DAW-Stakeholder-Dialog_Murjahn Ausbau und Fassade - DAW: Dialog über Farben und Lacke
Dr. Ralf Murjahn (CEO DAW) hebt die Bedeutung der gesamten Gebäudehülle für ein energieoptimiertes, an nachhaltigen Kriterien ausgerichtetes Bauwerk hervor. Foto: DAW

Die neue Dialogreihe der DAW SE stellt die Gebäudehülle in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Die Auftaktveranstaltung am 23. Juni 2016 in Darmstadt widmete sich der äußersten Schutzschicht von Fassaden: Farben und Lacke. Dabei ging es besonders um nachhaltige Lösungen in diesem Produktsegment.

Für den Baufarben- und Dämmsystemhersteller DAW SE ist es ein Anliegen, die Bedeutung der gesamten Gebäudehülle für ein energieoptimiertes, an nachhaltigen Kriterien ausgerichtetes Bauwerk hervorzuheben. Das diesbezügliche Wissen gelte es, gewerkeübergreifend zu einer Einheit zusammenzuführen. „Im Hinblick auf die vielen Schnittstellen sind Gesamtlösungen gefragt“, sagte Dr. Ralf Murjahn, Geschäftsführender Direktor (CEO) der DAW. Die Gebäudehülle ist das kostenaufwendigste Bauelement, das höchsten Anforderungen bezüglich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz zu genügen hat und verschiedenste Gestaltungsformen annehmen kann. Die Gebäudehülle bestimmt das Verhältnis von Innen- zu Außenraum und prägt mit ihrem Erscheinungsbild ganz entscheidend das Bild der Städte und Quartiere.

Mit Blick auf das Thema der Veranstaltung „Nachhaltige Farbe: Trend oder Öko-Nische“ widmeten sich die Teilnehmer des Stakeholder-Dialogs intensiv der Definition von Nachhaltigkeitskriterien und dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Erörtert wurde beispielsweise, welche Aspekte bei Verpackung  und Gebinde-Formen sowie -größen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in Frage kommen können.

Am Ende des Tages kristallisierte sich heraus, dass es auf die Frage „Trend oder Öko-Nische“ keine einfache Antwort gibt. Die Teilnehmer waren sich jedoch einig, dass auch im Bereich „Farben und Lacke“ Nachhaltigkeitskriterien immer wichtiger werden und neue Produkte, die diesen Anforderungen Rechnung tragen, keinesfalls nur in einer Öko-Nische bleiben.  Der Auftrag an verantwortungsvolle Unternehmen lautet, nach wirklich nachhaltigen Lösungen zu suchen und sie ihren Kunden zu vermitteln.