16. August 2016

Baden‑Württemberg: zweistellige Steigerungsraten im Wohnungsbau

16-02-01_Baden_Wuerttemberg_neu Ausbau und Fassade - Baden‑Württemberg: zweistellige Steigerungsraten im Wohnungsbau
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2016 gestiegen. Foto: Pixelio.de

Nach den vorläufigen Ergebnissen der vom Statistischen Landesamt Baden‑Württemberg durchgeführten Monatserhebung lag der steuerlich abgerechnete Gesamtumsatz der Baubetriebe (ohne Mehrwertsteuer) im 1. Halbjahr 2016 bei 6,3 Milliarden Euro (ohne Mehrwertsteuer). Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem selben Zeitraum im Jahr 2015 um 8,8 Prozent.

Davon wurden im Hochbau bis Ende Juni 2016 rund 4,3 Milliarden Euro abgerechnet, was einer Zunahme gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 von 7,4 Prozent entsprach. Im Tiefbau wurden bis Ende Juni 2016 annähernd 2 Milliarden Euro Umsatz gemeldet und damit gegenüber 2015 ein Plus von 11,7 Prozent. Im Hochbau ist der Wohnungsbau hervorzuheben, der mit 2,5 Milliarden Euro fast 11 Prozent über dem Ergebnis Ende Juni 2015 lag.

Auch die anderen Bereiche des Hochbaus haben gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 zugelegt: der Wirtschaftshochbau mit 1,5 Milliarden Euro und damit einem Plus von 2 Prozent und der Hochbau für öffentliche Auftraggeber mit einem Volumen von rund 335 Millionen Euro ein Plus von 7,7 Prozent. Im Tiefbau sind die Steigerungsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum in allen Bereichen zweistellig. Mit 723 Millionen Euro hat der Straßenbau den höchsten Umsatz abgerechnet und mit 12,5 Prozent auch den höchsten Prozentualen Zuwachs gegenüber Januar bis Juni 2015.

Der Wirtschaftstiefbau meldete im selben Zeitraum 664 Millionen Euro Umsatz und ein Plus von 11,8 Prozent gegenüber 2015, gefolgt von 558 Millionen Euro Umsatz für den öffentlichen Tiefbau (ohne Straßenbau) und einem Plus von 10,6 Prozent. Im selben Zeitraum wurden auf den Baustellen in Baden‑Württemberg gut 57 Millionen Stunden Arbeit geleistet. Das sind 6,5 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2015. Auch hier gibt es Steigerungen in allen Bereichen.

Im Hochbau für gewerbliche Auftraggeber wurde mit 10 Millionen Stunden gut 6 Prozent mehr geleistet als im Vorjahreszeitraum, im Wohnungsbau mit rund 25 Millionen Stunden 7,4 Prozent mehr. Im Tiefbau hat der Wirtschaftstiefbau mit 7,2 Millionen Stunden ein Plus von 9,3 Prozent zu verzeichnen, die geleisteten Stunden im Straßenbau lagen mit 6,6 Millionen 5,3 Prozent über dem Wert des 1. Halbjahres 2015.