20. Oktober 2016

Soprema baut mit Pavatex Dämmstoffsparte weiter aus

16-10-20_Soprema Ausbau und Fassade - Soprema baut mit Pavatex Dämmstoffsparte weiter aus
Winfried Traub, Geschäftsführer der Soprema GmbH (r.) und Christian Völz, zukünftig verantwortlich für die Steuerung des operativen Geschäftes von Pavatex.

Soprema, Komplettanbieter von Abdichtungs- und Dämmsystemen für Flachdächer und Gebäudehüllen, erweitert durch die Übernahme der Pavatex seine Dämmstoffsparte um Holzfaserdämmsysteme. Zum 1. Januar 2017 wird die Pavatex GmbH mit der deutschen Soprema GmbH verschmelzen. Pavatex wird als eigenständige Marke weitergeführt; die Vertriebsstrukturen beider Unternehmen bleiben unverändert.

Die Soprema-Gruppe mit Hauptsitz in Strasbourg erwarb im Mai 2016 100 Prozent der Anteile der Pavatex Holding AG und steuert somit alle zur Gruppe gehörenden Unternehmungen. Zum Jahresbeginn 2017 wird die Soprema GmbH durch die Verschmelzung mit der Pavatex GmbH deren Rechtsnachfolgerin.

Beide Partner sind sehr zufrieden mit dem Zusammenschluss und erwarten im deutschsprachigen Raum eine positive Marktentwicklung. „Als eigenes Produktsegment ergänzen die modernen und nachhaltigen Holzfaserdämmstoffe optimal unsere Abdichtungs- und Dämmsysteme“, sagt Winfried Traub, Geschäftsführer der Soprema GmbH.  Er ergänzt: „Der Zusammenschluss ist ein wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, Kunden nachhaltige, aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Produkte anzubieten – eine der wesentlichen Herausforderungen der Bauindustrie.“ Bereits vor Monaten hatte Soprema zu diesem Thema ein spezielles Forschungs- und Entwicklungsprogramm ins Leben gerufen, in dem der Bereich der Wärmedämmung eine wichtige Rolle spielt.

Christian Völz, der zukünftig die Steuerung des operativen Geschäftes bei Pavatex verantwortet und die weitere Entwicklung der Produkte voranbringen möchte, betont: „Wir freuen uns, einen starken und innovativen Partner gewonnen zu haben, der uns neuen Rückenwind gibt. Denn wir sehen einen positiven Trend hin zu natürlichen Dämmstoffen, den wir gemeinsam nutzen werden.“

Der Pavatex-Standort in Leutkirch im Allgäu wird bestehen bleiben, auch die knapp 30 Beschäftigten werden übernommen. Durch den Zusammenschluss entstehen insbesondere in den Bereichen Logistik sowie Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Verwaltung signifikante Synergieeffekte. Die bisherigen Vertriebsstrukturen beider Unternehmen bleiben gleich. „Wir setzen in unseren Marktsegmenten auf stark spezialisierte technische Beratung und Fachkompetenz, daher wird das operative Geschäft weiter parallel laufen“, so Traub. Durch die Zusammenarbeit und engen Know-how-Austausch soll die neue Sparte sukzessive weiterentwickelt werden.