14. November 2016

Energieeffizienz: Potenziale sind längst nicht ausgeschöpft

16-11-10_Dena Ausbau und Fassade - Energieeffizienz: Potenziale sind längst nicht ausgeschöpft

Energieeffizient sanierte Wohnhäuser und Neubauten verbrauchen mindestens 60 Prozent weniger Endenergie als ein Durchschnittshaus. Das belegt eine neue Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena), die ermittelt hat, welche Energieeinsparungen in der Praxis tatsächlich erreichbar sind. Dafür wurden die Energieverbrauchsabrechnungen von 121 effizienten Wohnhäusern und die Eigentümerangaben zu Nutzung und Zustand ihres Hauses analysiert.

„Wer bisher noch Zweifel an der Wirksamkeit von Energieeffizienzmaßnahmen hatte, kann jetzt beruhigt seine Baupläne angehen. Unsere Studie beweist, wie viel energieeffiziente Wohnhäuser zur Reduzierung von Treibhausgasen und Energiekosten tatsächlich beitragen“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung. „Sie zeigt auch, dass wir schon heute die technischen Möglichkeiten haben, um die Ziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich erreichen zu können.“

Die aktuelle Studie „Auswertung von Verbrauchskennwerten energieeffizienter Wohngebäude“ wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und steht mit einer Zusammenfassung unter www.dena.de/studie-verbrauchskennwerte  zur Verfügung.