12. Januar 2017

Weniger Betriebe und Beschäftigte 2016 im NRW-Ausbaugewerbe

Mitte des Jahres 2016 waren in den 3 748 Betrieben des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes (mit mindestens zehn Beschäftigten) insgesamt 98 311 Personen beschäftigt. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, sank die Zahl der Betriebe gegenüber dem Vorjahr um 165 (-4,2 Prozent). Die Beschäftigtenzahl verringerte sich um 2 297 Personen (-2,3 Prozent).

Der ausbaugewerbliche Umsatz (Umsatz aus Bauleistungen) lag im Jahr 2015 mit 10,5 Milliarden Euro (-0,5 Prozent) nahezu auf Vorjahresniveau. Der Pro-Kopf-Umsatz erhöhte sich 2015 um 1 943 Euro (+1,9 Prozent) auf 106 428 Euro je Beschäftigten (2014: 104 485 Euro). Der Gesamtumsatz (einschl. Handels- und sonstiger Umsätze) des NRW-Ausbaugewerbes war mit 10,7 Milliarden Euro um 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (10,8 Milliarden Euro).

Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass im Rahmen dieser Befragung nur Betriebe von Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten berücksichtigt werden. Zum Ausbaugewerbe gehören neben den Bauinstallationsbetrieben (wie z. B. Elektro-, Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Klimainstallateure) u. a. auch Fliesen-, Platten- und Estrichleger, Bautischler, Glaser, Maler und Lackierer. (IT.NRW)