06. April 2017

Studie: Wo der Handwerker am im Netz gesucht wird

Das Handwerkerportal MyHammer hat die aktuellen Trends rund um die digitale Handwerkersuche analysiert und ermittelt, wo die Nachfrage aus dem Netz am höchsten ist und welche Handwerker bei den Onlinern besonders hoch im Kurs stehen. Die Untersuchung beruhen auf mehr als 600.000 Ausschreibungen an Handwerker und handwerksnahe Dienstleister in dem Online-Portal im Jahr 2016.

In Hamburg, Berlin und Hessen werden Handwerker am häufigsten im Netz gefunden

Am populärsten ist die Online-Handwerkersuche in Hamburg. In der Hansestadt wird das Internet mit Abstand am häufigsten genutzt, um professionelle Helfer für Haus und Garten zu finden. So liegt die Zahl der Ausschreibungen in der Elbmetropole, gemessen an der Anzahl der Haushalte, mehr als 83 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt. Auch in Berlin ist die Nachfrage nach Fachkräften aus dem Netz rund 56 Prozent höher als üblich. Überdurchschnittlich oft greifen zudem Verbraucher aus Hessen (+23 Prozent), Nordrhein-Westfahlen (+15 Prozent) und Brandenburg (+13 Prozent) auf das Internet zurück

In weiten Teilen Ostdeutschlands ist die Onlinesuche nach Handwerkern dagegen bislang deutlich weniger verbreitet. So werden in den ostdeutschen Flächenländern – mit Ausnahme der hauptstadtnah gelegenen Regionen Brandenburgs – oft nur halb so viele Handwerkeraufträge im Netz ausgeschrieben wie in den westdeutschen Bundesländern. „Gerade in der ostdeutschen Fläche, wo viele Regionen in puncto Breitbandausbau nach wie vor als strukturschwach gelten, werden die Möglichkeiten durch Dienstleistungsportale wie MyHammer noch nicht so häufig genutzt“, erklärt Claudia Frese, Vorstandsvorsitzende der MyHammer AG.

Diese Handwerker und Dienstleister sind im Netz besonders begehrt

Im vergangenen Jahr suchten Auftraggeber im Internet am häufigsten nach Malern und Lackierern. Rund 11,6 Prozent aller ausgeschriebenen Aufträge fallen in diese Kategorie. Ähnlich begehrt sind auch Umzugs- und Transportunternehmen. Etwa jede zehnte Anfrage richtet sich an einen professionellen Umzugshelfer. Einen großen Bedarf an Fachkräften aus dem Netz gibt es zudem in den Bereichen „Sanitär, Heizung, Klima“ (8,1 Prozent), „Elektrik“ (5,8 Prozent) und „Fliesenlegen“ (5,3 Prozent).