09. Mai 2017

Hessen: Bauhauptgewerbe mit weniger Umsatz

17-05-08_Bau_Hessen Ausbau und Fassade - Hessen: Bauhauptgewerbe mit weniger Umsatz
Die Beschäftigtenzahl in Hessen entwickelte sich positiv. Foto: Pixelio.de

Die Konjunkturdaten aus dem hessischen Bauhauptgewerbe erhielten im Februar 2017 einen Dämpfer. Wie das hessische statistische Landesamt mitteilt, verringerten sich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent. Die Beschäftigtenzahl sowie die Auftragseingänge entwickelten sich aber weiterhin positiv.

Die baugewerblichen Umsätze beliefen sich im Februar auf knapp 231 Millionen Euro. Während der öffentliche und Verkehrsbau (+8,1 Prozent gegenüber Februar 2016) sowie der Wohnungsbau (+5 Prozent) zulegen konnten, waren geringere Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau (-12,6 Prozent) für den Rückgang im gesamten Bauhauptgewerbe verantwortlich.

Für den weiteren Jahresverlauf lassen die Auftragseingänge allerdings wieder auf positive Meldungen hoffen: So stieg die Nachfrage im Februar 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent. Dies entspricht Auftragseingängen im Wert von etwa 341 Millionen Euro. Besonders der Tiefbau befindet sich mit einer Steigerung der Neuaufträge um 10,5 Prozent im Aufwind. Im Hochbau ging die Nachfrage im Vergleich zum Februar 2016 um 7,4 Prozent zurück.

Auch die Beschäftigung im hessischen Bauhauptgewerbe bewegt sich im Februar 2017 mit etwa 30.700 Personen weiter auf hohem Niveau. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Beschäftigten um 19,8 Prozent.