19. Juni 2017

NRW: Stuckateure ernennen Rolfgeorg Jülich zum Ehrenvorsitzenden

2017-06-19ehrung-juelich_480 Ausbau und Fassade - NRW: Stuckateure ernennen Rolfgeorg Jülich zum Ehrenvorsitzenden
Der neue Ehrenvorsitzende Rolfgeorg Jülich (Mitte), eingerahmt von Jörg Ottemeier (l.), und BGV-Hauptgeschäftsführer Lutz Pollmann (r.). Foto: Siebert

Nach der Goldenen Ehrennadel nun der Titel Ehrenvorsitzender: Der Fachverband Ausbau und Fassade Nordrhein-Westfalen hat seinem früheren Vorsitzenden Rolfgeorg Jülich als Anerkennung seiner herausragenden Verdienste diese höchste Auszeichnung verliehen.

Der Verband nutzte eine Fachreise nach Berlin für die Ehrung. Sie gelte einem wahrhaft Großen der Branche, lobte Jörg Ottemeier, der Vorsitzende des Fachverbands und Nachfolger Jülichs in diesem Amt. Jülich habe mit seinem Einsatz und mit seiner Art der Interessenvertretung zugunsten des Berufsstands Maßstäbe gesetzt. Über viele Jahre hinweg habe er die Außendarstellung der Stuckateure und Trockenbauer auf Landes- wie auf Bundesebene entscheidend geprägt. Dafür sei man sehr dankbar.

Rolfgeorg Jülich hatte 2003 das Amt des Obermeisters der Stuckateur-Innung Düsseldorf übernommen (heute Stuckateur-Innung Düsseldorf-Neuss). Schon im gleichen Jahr wurde er zum Vorsitzenden des Landesverbands Stuck-Putz-Trockenbau gewählt, des Vorläufers des heutigen Fachverbands Ausbau und Fassade. Diese Position hatte er bis 2016 inne und war auch im Bundesverband aktiv. Besondere Erwähnung verdient nach Überzeugung Ottemeiers, dass Jülich sich 2013 trotz dieses vielfältigen Engagements bereiterklärt hat, als neuer Vorstandsvorsitzender die Bildungszentren des Baugewerbes in eine gesicherte Zukunft zu führen.

Auch als Unternehmer war der Geehrte sehr erfolgreich. 1982 war er in das traditionsreiche Düsseldorfer Stuckunternehmen Mai eingetreten, das er zusammen mit einem Mitgesellschafter zu einer umfassenden Firmengruppe ausbaute. Sie ist deutschlandweit in verschiedenen Segmenten der Baubranche tätig. Viele herausragende Bauvorhaben hat sie dabei realisiert. Inzwischen ist Jülichs Sohn Tobias in die Geschäftsführung nachgerückt. Zum 100-jährigen Bestehen sponserte „Mai und Sohn“ die kindgerechte Renovierung der Kinder- und Jugendklinik am Evangelischen Krankenhaus in der Landeshauptstadt. Solches soziales Engagement liege Rolfgeorg Jülich sehr am Herzen, erinnerte Ottemeier: „Auch das macht diesen Menschen aus. Es macht ihn für uns so sympathisch – und zu einem Vorbild!“

Der neue Ehrenvorsitzende Jülich selbst bedankte sich vor allem für die Unterstützung, die ihm die Mitstreiter im Fachverband hätten zuteilwerden lassen. Die Arbeit in den Ehrenämtern habe ihm viel Spaß gemacht.