03. Juli 2017

Sto: Leichter Stellenabbau


Anzeige

Im Rahmen einer außerordentlichen Betriebsversammlung informierten die Unternehmensleitung und der Betriebsrat der Sto SE & Co. KGaA am 23. Juni 2017 die Belegschaft über gemeinsam beschlossene Einsparmaßnahmen. Im Vordergrund steht der Abbau von deutschlandweit 53 Stellen, davon 28 Stellen am Hauptstandort in Stühlingen-Weizen.

Wie Vorstandssprecher Rainer Hüttenberger bei der Hauptversammlung am 14. Juni 2017 in Donaueschingen bekannt gab, entsprach die Ergebnisentwicklung im Jahr 2016 nicht den Planungen. Grund hierfür ist in Deutschland vor allem die anhaltende Verunsicherung insbesondere der privaten Bauherren. Sie wurde ausgelöst von der widersprüchlichen und teilweise sehr zugespitzten Medienberichterstattung und der daraus resultierenden kontroversen Diskussion über den Einsatz von Wärmedämm-Verbundsystemen. Durch das anhaltend niedrige Zinsniveau und den politischen Druck, neuen Wohnraum zu schaffen, haben sich darüber hinaus die Aktivitäten der Wohnungswirtschaft in vielen Regionen von der Sanierung bestehender Gebäude auf den Neubau verlagert.

Als Folge dieser überraschend verhaltenen Geschäftsentwicklung 2016 legte die Sto SE & Co. KGaA ein Maßnahmenpaket zur Ergebnissicherung auf. Dazu gehören die Reduzierung von Sachkosten sowie personalbezogene Maßnahmen bei der Sto SE & Co. KGaA. Diese wurden in den vergangenen Monaten intensiv verhandelt. Die Kosteneffekte für diese Personalmaßnahmen im Rahmen eines Sozialplans wurden im Jahresabschluss 2016 bereits berücksichtigt. Vorstandsmitglied Michael Keller erläuterte im Rahmen der Betriebsversammlung, dass „das jetzt erzielte Verhandlungsergebnis das Unternehmen Sto wieder zurück zur alten Stärke bringen kann.“ Gleichzeitig betonte er, dass bei Einhaltung der mit dem Betriebsrat vereinbarten Voraussetzungen eine Arbeitsplatz-Garantie für die in Deutschland mehr als 2.000 Personen zählende Belegschaft bis Ende 2018 verbunden ist.