31. August 2017

Sto: Geschäft mit Fassadensystemen besser als erwartet

Als Aktiengesellschaft veröffentlicht die Sto SE & Co. KGaA, vierteljährlich Zahlen zum Geschäftsverlauf und legt Informationen über den Zustand des Unternehmens offen. Im zweiten Quartal 2017 konnte demnach das Unternehmen den witterungsbedingt guten Geschäftsverlauf fortsetzen und in der ersten Jahreshälfte das Geschäftsvolumen und auch das Ergebnis stärker als erwartet steigern. Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2017 um 6,6 % auf 617,5 Millionen Euro.

Der Großteil der Erhöhung (5,5 % bzw. 32,0 Mio. EUR) entfiel auf organisches Wachstum. Die seit 1. Juli 2016 in den Konzernabschluss einbezogene norwegische Hesselberg Bygg-Gruppe leistete im Berichtszeitraum einen Beitrag von 5,3 Mio. EUR, aus Währungsumrechnungen resultierte ein positiver Effekt von 1,1 Mio. EUR.

Im Inland erzielte Sto bis Ende Juni 2017 konzernweit ein Plus von 5,4 % auf 266,8 Mio. EUR (Vorjahr. 253,1 Mio. EUR), wobei sich insbesondere das Kerngeschäft Fassadensysteme besser als erwartet entwickelte. Auch die im Rahmen des Programms New Balance initiierten Vertriebsaktivitäten in definierten Produktgruppen zeigten dabei erste Erfolge. Im Ausland wuchs der Umsatz um 7,6 % auf 350,7 Mio. EUR (Vorjahr: 326,0 Mio. EUR). Ohne die erstmals konsolidierte Hesselberg Bygg-Gruppe lag der Anstieg außerhalb Deutschlands bei 6,0 %. Der Auslandsanteil am Konzernvolumen belief sich im Berichtszeitraum auf 56,8 % gegenüber 56,3 % in der entsprechenden 2016er Periode.

Im Juli 2017 konnte der Umsatz das Niveau des Vorjahresmonats ebenfalls übertreffen und lag geringfügig über den Erwartungen.

Noch deutlicher als der Umsatz verbesserte sich in der ersten Jahreshälfte 2017 das Konzernergebnis: Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Vergleich zum schwachen 2016er Vergleichszeitraum auf 32,0 Mio. EUR (Vorjahr: 19,1 Mio. EUR), das Ergebnis vor Steuern (EBT) auf 31,1 Mio. EUR (Vorjahr: 17,8 Mio. EUR) und das Nettoergebnis auf 20,9 Mio. EUR (Vorjahr: 12,1 Mio. EUR).

Das Programm New Balance, das die Rentabilität der Unternehmensgruppe stärken soll und sowohl Aktivitäten zur Umsatzerhöhung als auch zur Optimierung der Kosten enthält, wurde im Berichtszeitraum konkretisiert. Ende Juni beschlossen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der Sto SE & Co. KGaA gemeinsam die Eckdaten zu den geplanten Einsparungen im Personalbereich, die im Wesentlichen den Abbau von deutschlandweit 53 Stellen umfassen, davon 28 Stellen am Hauptstandort in Stühlingen-Weizen. Im Gegenzug wurde für die verbleibende, mehr als 2.000 Personen zählende Belegschaft in Deutschland bei Einhaltung der mit dem Betriebsrat vereinbarten Voraussetzungen eine Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2018 zugesagt. Die Kosteneffekte für diese Personalmaßnahmen wurden bereits im Jahresabschluss 2016 berücksichtigt.

Der vollständige Halbjahresfinanzbericht 2017 steht auf www.sto.de unter der Rubrik „Unternehmen“ im Bereich „Investor Relations“ zum Download zur Verfügung.

Quelle: Sto SE & Co. KGaA