20. September 2017

VDPM: Neuer Branchenverband legt Ziele fest

Der Verband für Dämmsysteme, Putz & Mörtel (VDPM) hat im Rahmen seiner ersten ordentlichen Mitgliederversammlung am 14. September 2017 in Oberursel seine Ziele und die notwendigen Strukturen festgelegt sowie die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte bis ins Jahr 2018 beschlossen. Der VDPM ist aus der Fusion des Industrieverbandes Werkmörtel und des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme hervorgegangen.

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Der Vorstandes des VDPM (v.l.): Thomas Utermöller (Sakret), Heike Horn (Schatzmeisterin; Schaefer Kalk), Andreas Neubeck (Alsecco), Carsten Beier (Quick-mix), Dr. Markus Pfeuffer (Stellv. Vors.; Heidelberger Beton), Bruno Reisch (Saint-Gobain Weber), Jens Schmidt (Ejot), Christoph Dorn (Vorstandsvors.; Knauf), Dr. Andreas Weier (Stellv. Vors.; Sto), Dr. Hans-Joachim Riechers (Hauptgeschäftsführer VDPM), Peter Sarantis (Baumit), Erich Seufert (Hasit), Thomas Mothes (Franken Maxit). Foto: VDPM

Der VDPM sieht sich unabhängig von Herstellformen, Rohstoffen, Materialien, Formulierungen und Lieferformen als ganzheitliche Interessenvertretung aller Mitgliedsunternehmen in den drei Branchensegmenten Dämmsysteme, Putz und Mörtel. Der VDPM hat aktuell insgesamt 111 Mitglieder. Damit sind praktisch alle maßgebenden Unternehmen aus der Branche und deren Umfeld Mitglied im Verband.

Als seine drei wichtigsten strategischen Ziele nennt der VDPM:

  • Der VDPM erarbeitet einheitliche technische Grundlagen, Richtlinien und Qualitätsstandards für hochwertige und nachhaltige Dämmsysteme, Putze, Mörtel und Estriche. Diese stellt der Verband in der Öffentlichkeit insbesondere unter dem Aspekt der Produkt- und Systemqualität dar.
  • Der VDPM initiiert gemeinsame Forschungsprojekte zur kontinuierlichen Verbesserung von Dämmsystemen, Putzen, Mörteln und Estrichen; ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Umwelteigenschaften.
  • Der VDPM betrachtet die vertretenen Produkte und Systeme stets ganzheitlich über ihren gesamten Lebenszyklus, entwickelt Lösungen zur Optimierung der einzelnen Phasen von der Herstellung bis zum Recycling und trägt Verantwortung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz.

Großen Wert wird auf den Schulterschluss mit den Handwerksverbänden gelegt. Das seien in erster Linie der Bundesverband Ausbau und Fassade und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz. Als Zeichen dieses Schulterschlusses zu den Stuckateuren nahm Rainer König vom Bundesverband Ausbau und Fassade« an der  ersten ordentlichen Mitgliederversammlung  im September teil.

Die stimmberechtigten Mitglieder wählten in Oberursel den zwölfköpfigen Vorstand des VDPM. Vorsitzender ist Christoph Dorn. Hauptgeschäftsführer des VDPM ist Dr. Hans-Joachim Riechers, ihm zur Seite stehen die Geschäftsführer Ralf Pasker (Dämmsysteme und Europa) und Antje Hannig (Putz und Mörtel).

Quelle: VDPM/pd