11. Dezember 2017

Netzwerkprojekt »Stuck barockt« am Bodensee

Der 16. November soll im Rahmen des Projekts „Stuck barockt“ zum Jour fixe für das Gipser-, Maler- und Stuckateurhandwerk im gesamten Bodenseeraum werden. Mario Freda (li), Präsident SMGV und Stephan Bacher, Projektleiter Go2Bau beim SAF. Foto: Büro für Regionalkultur eG

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Das erste Treffen des Netzwerkprojekts »Stuck barockt« fand am 16. November im Kloster Fischingen in der Schweiz statt. Zum einen stand der »Kulturtag« im Zeichen des Stucks, zum anderen entwickelten die Beteiligten aus Kultur, Handwerk und Tourismus neuzeitliche ldeen für eine verstärkte öffentliche Wahrnehmung der Region und frühzeitige Nachwuchsgewinnung.

Insbesondere verfolge das Projekt Ziele, die von der Stärkung des Tourismus über eine gemeinsame Merchandising-Kampagne bis hin zur Entwicklung von Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung im Maler- und Stuckateurhandwerk reichen sollen. Hierzu könne er sich auch eine engere Zusammenarbeit mit dem SMGV und der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) vorstellen. Lehrlinge können im Rahmen des Projektes xchange vier Wochen ihrer betrieblichen Ausbildung in einem Betrieb eines anderen Landes absolvieren. Im Gegenzug kommt ein Lehrling der Austauschfirma in das eigene Unternehmen.

„Jede Tradition hat einmal als Neuheit begonnen“, sagte Mario Freda. Der Zentralpräsident des Schweizerischen Maler und Gipserunternehmer-Verbands (SMGV) sprach in seinem Grußwort die entscheidenden Kriterien an, um in grenzüberschreitender interdisziplinärer Zusammenarbeit ein gemeinsames Projekt zu platzieren und - womöglich - zur Marke zu entwickeln.

Stephan Bacher, Leiter des Jobstarter-Projekt- Go2Bau beim Fachverband der Stukateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF) schlug in seiner kurzen Ansprache eine Brücke zwischen der Tradition und den heutigen Herausforderungen des Gipser- und Stuckateurhandwerks: „Mit der Veranstaltung zum Kulturprojekt Stuck barockt sollen vor dem Hintergrund des gemeinsamen historischen Kulturgutes in der gesamten Region rund um  Bodensee, Thurgau und Oberschwaben Möglichkeiten diskutiert und erörtert werden, wie man das Verbindende weiter ausbaut und wie man das Bewusstsein der Beteiligten für die gemeinsame Zukunft schärft.“