06. März 2018

Baden-Württemberg: knapp sieben Milliarden Euro Jahresumsatz im Ausbaugewerbe

Die rund 1 200 Betriebe des baden-württembergischen Ausbaugewerbes mit 20 oder mehr tätigen Personen steigerten ihren ausbaugewerblichen und sonstigen Umsatz im 4. Quartal 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um knapp 8 Prozent (2,31 Milliarden Euro). Nach Ergebnissen der Vierteljahreserhebung im Ausbaugewerbe und bei Bauträgern des Statistischen Landesamtes addiert sich der Gesamtumsatz des Ausbaugewerbes für das Jahr 2017 auf 6,96 Milliarden Euro.

In den befragten ausbaugewerblichen Betrieben waren zum Jahresende 2017 52 400 tätige Personen beschäftigt, rund 6 % mehr als Ende 2016. Die Beschäftigten dieser Betriebe bezogen im Jahresverlauf 2017 Entgelte von zusammen 1,87 Mrd. Euro (überwiegend Löhne und Gehälter).

Die befragten 37 Bauträger beschäftigten im 4. Quartal 2017 rund 1 750 Personen und erwirtschafteten 2017 einen Jahresumsatz von rund 1,18 Mrd. Euro, knapp 14 % mehr als noch 2016.

Zum Ausbaugewerbe zählen Betriebe, die Bauinstallationen oder Ausbautätigkeiten und entsprechende Reparatur- und Unterhaltungsarbeiten vornehmen. Dazu gehören hauptsächlich die Elektroinstallation, Gas-, Wasser-, Heizungs-, Klimaanlagen- und Lüftungsinstallationen, Stuckateure, Bautischler- und Bauschlossereien, Maler- und Glaserbetriebe sowie Fliesen- und Fußbodenlegereien. Bauträger (Gruppe 41.1) erschließen Grundstücke zum späteren Verkauf und finanzieren und wickeln Bauvorhaben technisch ab.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg