03. April 2018

Eigenheim: Regelmäßige Pflege zahlt sich aus

Regelmäßige Pflege des Eigenheims zahlt sich aus. Grafik: LBS Infodienst Bauen und Finanzieren

56 Prozent der Wohnungen in Deutschland wurden zwischen 1949 und 1990 erbaut. Rund ein Viertel der fast 40 Millionen Wohnungen ist sogar noch älter. Grundsätzlich benötigen Bestandsbauten eine regelmäßige Pflege und Instandhaltung - je älter das Baujahr, desto umfassender die Maßnahmen. Modernisierungen steigern den Wert der Immobilie, verbessern die Wohnqualität und können zum Klimaschutz beitragen.

Eine Bestandsimmobilie entspricht häufig nicht mehr den heutigen energetischen Standards. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel der Eigentümer. Darauf weist der LBS Infodienst Bauen und Finanzieren hin.

Durch gezielte Modernisierungsmaßnahmen sparen sie Energie und senken ihre Nebenkosten. So lässt sich der Energieverbrauch durch den Austausch der Heizung um bis zu 30 Prozent reduzieren. Doch eine moderne Heizungsanlage nützt nichts, wenn die Wärme wieder nach draußen entschwindet. Mit einer zeitgemäßen Dämmung der Gebäudehülle und dem Einbau von Isolierglasfenstern kann weitere Energie eingespart werden.

Ein Umbau wirkt sich auch auf die Wohnqualität aus: Wer zum Beispiel Trennwände entfernt und damit großzügigere Räume schafft oder sich für einen Anbau entscheidet, wohnt moderner, steigert den Wohnkomfort und plant vorausschauend für neue Lebensabschnitte - sei es für barrierefreies Wohnen im Alter oder mehr Platz für den Nachwuchs. Grundsätzlich gilt: Eine regelmäßige Instandhaltung zahlt sich aus, denn sie beugt auch Schäden am Gebäude vor. "Heizungsanlagen haben eine Lebensdauer von rund 15 Jahren. Nach 20 bis 30 Jahren sollten Elektrik, Bodenbeläge und das Dach erneuert werden," sagt Albrecht Luz von der LBS. "Eine umfangreiche Modernisierung nach solch einem Zeitraum ist sinnvoll und steigert den Wert der Immobilie."