09. Mai 2018

Staatssekretärin beim mittelständischen Unternehmen Protektor

18-05-08_Protektor Ausbau und Fassade - Staatssekretärin beim mittelständischen Unternehmen Protektor
V.l.: Dr. Christof Maisch (Geschäftsführender Gesellschafter Protektor), Katrin Schütz (Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg), Dr. Heiner Willerscheid (Geschäftsführer Protektor Technik), Stefan Elmer (Leiter Protektor Marketing). Foto: Protektor

Für ihre politische Tätigkeit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, sucht Staatssekretärin Katrin Schütz regelmäßig den Dialog zu Unternehmen. Sie war am 2. Mai 2018 bei dem international tätigen Hersteller von Bauprodukten Protektor in Gaggenau zu Besuch, um sich ein Bild über aktuelle Themen wie Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu verschaffen.

„Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Frau Schütz ein offenes Ohr für die Belange mittelständischer Unternehmen hat. Gerade in diesen Zeiten der schnellen Veränderungen und Kurzlebigkeit müssen wir Mittelständler kreativ, agil und flexibel sein“, so Dr. Christof Maisch, geschäftsführender Gesellschafter bei Protektor zu dem Besuch aus der Landesregierung.

Wie das inhabergeführten Unternehmen aus Gaggenau berichtet, liege der Fokus schon seit Jahren in der Ressourceneffizienz. Die abfallfreie Produktion von Profilen und die sich daraus resultierenden CO2 Einsparungen seien einer der Schwerpunkte des innovativen Unternehmens. „Es ist beeindruckend zu sehen, dass Protektor ein wirklich stimmiges Konzept zur ressourcenschonenden Produktion von Bauprodukten entwickelt hat und hier seine Rolle als Vorreiter eindrucksvoll belegt. Hier ist auch der Staat gefragt, im Rahmen eines fairen Wettbewerbs den Einsatz umweltfreundlicher Produkte aktiv zu fördern“, so Schütz.

Eine europaweite Umsetzung der Protektor Produktionsmethode würde eine jährliche Verringerung der CO2 Emissionen um 314 Mio. kg, allein in der Stahlherstellung zur Folge haben ohne Effekte beim Transport der vielen Tonnen Stahl auf der Straße.

Weiter wird in der Unternehmensmeldung mitgeteilt, dass die Effizienz von Prozessen im digitalen Zeitalter und der Fokus auf die Marke Protektor noch weitere Schwerpunkte seien. Man habe schon früh begonnen Bestellabläufe sowie Prozesse zum Stammdatenaustausch mit den Kunden zu digitalisieren.

„Unser Team kann sehr stolz sein auf das, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben. Dennoch ist die Digitalisierung kein Projekt für zwei Jahre, sondern strategischer Bestandteil der internationalen Unternehmensstrategie“. Wesentlicher Erfolgsgarant des in Gaggenau ansässigen Unternehmens seien und blieben aber natürlich die Mitarbeiter. „Ohne die vielen Ideen und das Engagement unserer Mitarbeiter, wäre Protektor nicht da, wo wir heute stehen. Deshalb setzen wir auch hier auf langfristige Zusammenarbeit und legen hohen Wert auf Nachwuchsförderung in Ausbildung und dualem Studium“, fügt Dr. Maisch am Ende des Treffens noch hinzu.