06. August 2018

Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 am Start

Inklusionspreis-c_zs_Harms Ausbau und Fassade - Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 am Start
Eine Auszubildende der Firma Westnetz, Gewinner des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2018 in der Kategorie "Großes Unternehmen". Foto: zeichensetzen/Harms

Die Wirtschaft benötigt Menschen mit Behinderungen. Immer mehr Unternehmen setzen daher mit Blick auf die demografischen Herausforderungen auf Inklusion. 2019 wird der "Inklusionspreis für die Wirtschaft" bereits zum siebten Mal verliehen: Unternehmen aller Größenordnungen und aus allen Branchen können sich ab sofort für die Auszeichnung bewerben. Arbeitgeber können außerdem für den Preis vorgeschlagen werden.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das Unternehmensforum rufen auch in diesem Jahr Unternehmen dazu auf, sich um den Inklusionspreis für die Wirtschaft zu bewerben.

Inklusion von Menschen mit Behinderungen schafft Mehrwert für Unternehmen – das wollen die initiierenden Organisationen des Inklusionspreises es für die Wirtschaft zeigen. Dass Inklusion nicht nur ein Instrument zu Fachkräftesicherung ist, sondern dass die Vielfalt der Beschäftigten ein Erfolgsfaktor für Unternehmen ist, beweisen die Prämierten der Vorjahre eindrücklich. „ Vorbilder und gute Beispiele aus der Praxis zeigen am besten , wie Inklusion zum Erfolg wird“, so die auslobenden Organisationen.

„Denn gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist ein Gewinn für alle – insbesondere für die Menschen selbst und für die Arbeitgeber“, erklärt BA-Vorstandsvorsitzender Detlef Scheele, für den Initiatorenkreis. „Der Inklusionspreis will dafür gute Beispiele und Wege aufzeigen.“

Ab sofort können sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bewerben: Der Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 zeichnet Unternehmen verschiedener Größen aus , die auf innovative und vorbildliche Weise zeigen, wie Inklusion im Arbeitsleben gestaltet werden kann. Schirmherr ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales. Er unterstützt den Inklusionspreis, weil er „Jahr für Jahr ganz konkret zeigt, dass Menschen mit Behinderung en zum Unternehmenserfolg beitragen können. Gerade angesichts des wachsenden Fachkräftemangels kann die deutsche Wirtschaft nicht auf dieses Potenzial verzichten. “ Bis zum 31. Oktober 2018 können Unternehmen für den Preis vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben.

Mehr Informationen und Bewerbungsunterlagen: www.inklusionspreis.de

Zum Flyer (PDF)

Quellen: ZDH, Unternehmensforum