27. November 2018

Unternehmerreise: Geschäftschancen in Ruanda und Äthiopien ausloten

negotiation-3280345_1920_k Ausbau und Fassade - Unternehmerreise: Geschäftschancen in Ruanda und Äthiopien ausloten
Foto: Pixabay

Dieses Angebot richtet sich ausdrücklich an kleine und mittelständische Baubetriebe: eine Geschäftsanbahnungsreise nach Äthiopien und Ruanda vom 25. bis 29. März 2019. Organisator ist die AHK Services Eastern Africa, die Dienstleistungsgesellschaft der Deutschen Wirtschaft in Kenia, in Zusammenarbeit mit den Baugewerblichen Verbänden in Düsseldorf.

Schon 2015 hatten 17 solcher Unternehmen an einer entsprechenden Fahrt nach Kenia teilgenommen. Sie beschäftigten zwischen einem Mitarbeiter und 500 Mitarbeitern und beschrieben die damalige Aktion als erfolgreich. Neben den fachlichen Aspekten kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz.

Länder mit Wachstumspotenzial

Für Äthiopien wurden für 2018 reale Investitionssteigerungen von sieben Prozent prognostiziert. Das Land weist seit Jahren stabile Wachstumsraten von durchschnittlich bis zu zehn Prozent auf. Ruanda wiederum hat in den letzten Jahren einen wahren Entwicklungsschub erlebt: Zwischen 2001 und 2015 betrug laut Weltbank das durchschnittliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts acht Prozent. Eine liberale Wirtschaftsordnung sowie die Integration in die Ostafrikanische Gemeinschaft ziehen darüber hinaus verstärkt Unternehmen aus dem Ausland in beide Länder.

Chancen für die Bauwirtschaft

Geschäftschancen ergeben sich für deutsche Unternehmen gerade auch im Bereich der Bauwirtschaft, einem zunehmend wichtigen und besonders dynamisch wachsenden Markt in der Region. Die Infrastrukturentwicklung, insbesondere die Verkehrsvernetzung und Energieversorgung, ist einer der zentralen Punkte des ambitionierten Growth and Transformation Plans der äthiopischen Regierung. Knapp ein Zehntel des äthiopischen BIPs macht die Bauwirtschaft aus und zählt somit zum Wachstumsmotor. Ruandas Regierung setzt ebenfalls auf einen massiven Ausbau der Infrastruktur im Hoch- und Tiefbaubereich. Gegenwärtig wird alles darangesetzt, auch Branchen wie den Tourismussektor durch Bau- und Infrastrukturmaßnahmen weiter zu erschließen.

Informatives Programm

Das fünftägige Programm der Geschäftsanbahnungsreise umfasst Präsentationsveranstaltungen, Briefings, individuelle Unternehmens- und Behördenbesuche sowie Netzwerkveranstaltungen. So erhalten die Teilnehmer während der Briefings durch deutsche Institutionen vor Ort (unter anderem Botschaft, KfW und AHK) branchen- und themenspezifische Informationen aus erster Hand zu den Märkten hinsichtlich politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, Wirtschaftsinformationen sowie künftiger Marktentwicklungen und kultureller Besonderheiten. Zudem werden im Vorfeld abgestimmte, individuelle Gesprächstermine mit potenziellen Kunden und Partnern vor Ort koordiniert und begleitet. Zur Vorbereitung werden den Teilnehmern eine detaillierte Zielmarktanalyse und individuelle Kompaktinformationen bereitgestellt.
Für die Teilnahme an der vom Bund geförderten Geschäftsanbahnungsreise fällt ein Eigenanteil an. Dieser wird sowohl in Abhängigkeit des Jahresumsatzes als auch an der Anzahl der Mitarbeiter gemessen und beträgt 500 Euro (netto) für Teilnehmer mit weniger als zwei Millionen Euro Jahresumsatz und weniger als zehn Mitarbeitern und beispielsweise 1.00 Euro bei Teilnehmern ab 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder mehr als 500 Mitarbeitern. Darüber hinaus trägt jedes Unternehmen seine Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten selbst.

Weitere Infos und Kontakt

Eine ausführliche Programmbeschreibung für die Reise ist über die Projektpartner unter www.kenia.ahk.de und www.auslandsbau-verband.com verfügbar. Anmeldeschluss ist am 8. Januar 2019. Für weitere Fragen stehen Chris Wegner, AHK Services Eastern Africa, (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Heinz G. Rittmann, Baugewerbliche Verbände (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), zur Verfügung.

Quelle: Baugewerbliche Verbände