03. Dezember 2018

Die Zukunft für das Handwerk

Wissensvermittlung mit Hilfe einer VR-Brille am Stand von Craft Guide auf der IHM 2018. Foto: GHM

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„Ist das noch Handwerk? Die Tradition als Basis. Die Zukunft als Vorbild.“ Dieses Leitmotiv der Internationalen Handwerksmesse (IHM) 2019 in München nimmt deren Veranstalter, die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, zum Anlass, um mit Trendforscher Peter Wippermann die Trendmap Handwerk zu entwickeln. Die Ergebnisse werden der nächsten IHM vorgestellt.

„Die Herausforderung bei der Erarbeitung einer Trendmap ist, eine strukturierte Übersicht über Entwicklungen zu schaffen und Zusammenhänge aufzuzeigen“, so Wippermann. Denn sicher ist, dass gesellschaftliche, technologische und politische Entwicklungen auch Einfluss auf das Handwerk haben. Leitende Themen sind beispielsweise Robotik und Digitalisierung und deren Einfluss auf das Arbeiten im Handwerk. Ebenso werden neue Kooperations- und Kollaborationsformen innerhalb und zwischen Unternehmen beleuchtet und natürlich spielen Erwartungen von Kunden und Mitarbeitern eine große Rolle. Mit der Trendmap Handwerk werden Entwicklungen, die Trendforscher mit Begriffen wie Employer Branding, Gig-Working, Digital Education, Co-Bots, Silver Worker und Workplace-Wellbeing beschreiben, aufgezeigt sowie ihre Auswirkungen auf das Handwerk und seine Unternehmen exemplarisch erklärt.

„Durch die Trendmap Handwerk sollen Betriebe erkennen, in welche Richtung sich die Branche entwickelt, welche Chancen sich daraus ergeben und was sie beachten müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein,“ so Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH.

Die Internationale Handwerksmesse findet vom 13. bis 17. März 2019 auf dem Messegelände München statt. Mehr Informationen unter www.ihm.de.