18. Dezember 2018

Preisverleihung beim Hochschulwettbewerb „Moderner Aus- und Leichtbau“

Abb1_Hochscultag_1 Ausbau und Fassade - Preisverleihung beim Hochschulwettbewerb „Moderner Aus- und Leichtbau“
Diskutieren und erste Präsentation der Arbeiten am Vorabend des Hochschultages in Dresden. Foto: Hochschulinitiative Moderner Aus- und Leichtbau

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Am 14. und 15. November fand der Hochschultag als zentrale Veranstaltung an der Fakultät Architektur in Dresden statt. Und der Hochschultag war etwas Besonderes, denn dort wurden die Preise zum ersten  Hochschulwettbewerb „Moderner Aus- und Leichtbau“ vergeben und die Preisträger und Prämierten geehrt.

Zum ersten Mal wurden die Hauptpreise und Prämierungen des Hochschulwettbewerbs vergeben, der studentische Arbeiten rund um den Aus-, Trocken- und Leichtbau prämiert. Und hier geht es nicht um eine eng definierte Aufgabenstellung: Prämiert wird die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Aus-, Trocken- oder Leichtbau innerhalb des Studiums. Alle Arbeiten, ob architektonischer oder innenarchitektonischer Entwurf, bauphysikalische Betrachtung oder visionäre Arbeit sind willkommen. Bei der ersten Runde des Wettbewerbs wurden 55 Einreichungen aus 20 Hochschulen bewertet.  Ausgezeichnet wurden Arbeiten, die sich vertieft mit den Bauweisen des Aus-, Trocken- und Leichtbaus auseinandergesetzt haben und in ihrer Umsetzung die Leidenschaft für ihr Thema spüren lassen.

Beeindruckende Vielfalt

Um den unterschiedlichen Entwürfen und den Ideen gerecht zu werden, wurden die Preise gerade an Ideen  mit unterschiedlichen Schwerpunkten vergeben – so ging ein Preis an einen Entwurf mit baukonstruktiven Überlegungen, einer an eine bauphysikalische Arbeit und ein Preis ging an eine utopische Arbeit, welche die Grenzen der Bauweise erweitert. Die Hauptpreise gingen an Sarah Maafi von der Leibniz Universität Hannover für ihre Bachelorarbeit „Waldlied“, an Marie-Christine Wolf und Vanina Dyankova von der Hochschule Darmstadt für ihre Arbeit „Innen- und Akustikausbau eines Regieraums“ und an Arthur Neznanow von der Staatlichen Akademie der Künste Stuttgart für seine Arbeit „Popup Space Station“. Prämiert wurden außerdem Arbeiten von Studierenden der Bauhausuniversität Weimar, der RWTH Aachen, der FH Aachen, der TU München, der Berlin International, der frankfurt university und der HS München, die alle im Wettbewerbskatalog gezeigt werden. Der Wettbewerb wird auch kommende Generationen begeistern, sich intensiv mit Visionen und Ideen auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen unter: https://www.hochschultag.com/wettbewerb