21. Februar 2019

Komzet Rutesheim macht sich stark für den digitalen Wandel

Die Teilnehmer an der Kick-Off-Veranstaltung von DigiGAAB des Arbeitsministeriums. Foto: Komzet

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Im Rahmen des Projektes DigiGAAB arbeiten zwölf Stuckateurbetriebe am digitalen Wandel im Ausbauhandwerk mit. Das Deutsche Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade in Rutesheim (Komzet) stellt dafür digitale Experimentierräume zur Verfügung. Hinter dem Kürzel verbirgt sich der »Digital unterstützter Gesundheits- und Arbeitsschutz im Arbeitsprozess Bau«.

An der Veranstaltung zum Projektstart Mitte Februar nahm auch Achim Sieker aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) teil, das für das Projekt Fördermittel bereit stellt.

In seinem Vortrag sensibilisierte Welf Schröter vom Forum Soziale Technikgestaltung die Betriebsinhaber dafür, dass auch im Baubereich selbstlernende EDV-Systeme Einzug halten werden. Ein Schwerpunkt des Projekts DigiGAAB wird die Optimierung betrieblicher Prozesse sein. Diese stehe stets vor Beginn einer jeden Digitalisierungsmaßnahme, wie Dr. Roland Falk, Projektleiter am Komzet betonte: „Ein schlechter analoger Geschäftsprozess wird durch eine Digitalisierung nicht automatisch besser, wie so mancher EDV Anbieter gerne verkünde.“

Ein weiterer wichtiger Baustein des Projektes ist die Integration des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in die jeweiligen Arbeitsprozesse. Durch Automatismen könne die Prävention leichter integriert werden und werde dadurch nicht mehr als lästige Auflage gesehen. Gilt es doch, die Mitarbeiter gesund und leistungsfähig zu halten und die Arbeitsbedingungen kontinuierlich weiter zu verbessern.