27. Februar 2019

Bauwirtschaft unterstreicht Notwendigkeit von Investitionen

Foto: Pixabay

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Die deutsche Bauwirtschaft fordert dazu auf, die Infrastruktur nicht aus dem Blick zu verlieren. Damit mahnt die Bauwirtschaft die Einhaltung des Koalitionsvertrags an. Investitionen sind zudem ein Garant für gute Arbeit.

Jobs und eine funktionierende Infrastruktur sind wichtig. „Die fehlenden Milliarden dürfen nicht zulasten der Infrastruktur gefunden werden! Die mittelfristige Finanzplanung sollte weiterhin Bestand haben. Denn eine gut ausgebaute und funktionierende Infrastruktur ist Voraussetzung für den Wirtschaftsstandort Deutschland.“ Dieses erklärten die Präsidenten von Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Peter Hübner und Reinhard Quast, zu dem drohenden Milliardenloch im Bundeshaushalt.

Die Koalition hatte in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Investitionslinie Verkehr mindestens auf gleichem Niveau fortzusetzen; und das hieße, die Verkehrsinvestitionen bei rund 15 Mrd. Euro jährlich zu verstetigen. „Diese Budgetierung gibt den Unternehmen Planungssicherheit, ihre Kapazitäten an die zu erwartenden Investitionen anzupassen. Die Bauunternehmen haben in den letzten Jahren ihre Kapazitäten hochgefahren und 130.000 neue Jobs geschaffen. Sie werden auch weiter neue Arbeitsplätze schaffen, aber nur wenn sie sich auf die Zusagen der Politik verlassen können. Verstetigte und verlässliche Investitionszusagen sind die Voraussetzung für den weiteren Kapazitätsaufbau.“ ergänzte Quast.

Laut bisheriger mittelfristiger Finanzplanung stünden in den kommenden drei Jahren jeweils knapp 15 Mrd. Euro für Infrastrukturinvestitionen zur Verfügung.  „Angesichts des immensen Investitionsstaus, der sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hat, wäre es grob fahrlässig, gerade hier zu kürzen. Zumal eines sich auch gezeigt haben dürfte: Investitionen in unsere Infrastruktur sichern unsere Zukunft und leisten einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftswachstum. Das bei Haushaltsdefiziten fast schon reflexartige Schielen auf die Investitionshaushalte geht in die völlig falsche Richtung.“ So die beiden Präsidenten abschließend.