01. März 2019

Handwerkstag veranstaltete zweites Digitalisierungssymposium

Foto: Pixabay

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Der Baden-Württembergische Handwerkstag veranstaltete  in Stuttgart sein zweites Digitalisierungssymposium. Unter dem Titel „Digitale Transformation – der Wandel beginnt im Kopf“ stand das Thema der digitalen Unternehmenskultur im Fokus.

Ein Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Thomas Strobl und dem Landeshandwerkspräsidenten Rainer Reichhold. „Um im Handwerk Digitalisierungsbestrebungen erfolgreich vorantreiben zu können, muss einerseits die Unternehmenskultur stimmen. Vereinfacht gesagt: Die Köpfe machen den Unterschied“, erklärte Reichhold. „Andererseits ist jedoch in besonderem Maße die Politik gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, die zu einem innovationsfreudigen Klima beitragen. Hier sind wir mit der Digitalisierungsstrategie des Landes auf einem guten Weg. Solche innovationsfördernden Rahmenbedingungen benötigen wir zwingend für einen erfolgreichen Wandel der Unternehmenskulturen im Land.“ Mit dem Symposium wollte man insbesondere in die Handwerkslandschaft vermitteln und mit Vertretern aus Ministerium, Landtag, Kommunen sowie Wirtschaft diskutieren, dass Digitalisierung weit mehr ist, als die Einführung einer modernen Softwarelösung. Von diesem intensiven Dialog sollen letztendlich besonders die Handwerksbetriebe im Land profitieren.

Mehr Unterstützung für das Handwerk

„Unsere Handwerker machen Baden-Württemberg stark. Handwerksbetriebe, die offen für die Digitalisierung sind, werden auch in Zukunft am Markt bestehen können. Das Handwerk zeigt mit dem Digitalisierungssymposium, dass es die Bedeutung der Digitalisierung und ihr Potenzial erkannt hat“, erklärte Thomas Strobl, stellv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister von Baden-Württemberg. Bei der Podiumsdiskussion am Nachmittag debattierten Experten Grundsatzfragen wie die Digitalisierungsstrategie des Landes und deren Nutzen für das Handwerk. Hannah Schaaf von der Schaaf GmbH, Michael Dreimann von der Banovo GmbH und Jens Oenicke von der Stegimondo GmbH brachten die Unternehmer- und Start-up-Perspektive mit ein. Die Diskussion beweist, wie bedeutend die Digitalisierung den Alltag verändern könnte.