18. März 2019

Hohe Nachfrage im Wohnungsneubau hält an

Foto: ZDB

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Nach Aussage des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) hält der Trend neue Wohnungen zu bauen an. Die Baubranche treibt dadurch die Konjunktur an. Finanzierungsfähiger Wohnbau bleibt kritisch.


Dazu äußerte sich Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB): „Wir sehen seit einigen Jahren eine große Nachfrage im Wohnungsneubau. Die nun vorliegenden Zahlen für 2018 bestätigen den nachhaltigen Trend. Das gibt unseren Unternehmen Planungssicherheit für Investitionen und die weitere Neueinstellung von Beschäftigten.“

Ballungsräume legen zu

Demnach wurden Bauanträge für fast 303.000 neue Wohnungen in Wohngebäuden genehmigt. Das waren gut 2.000 mehr als im Vorjahr. Dabei wurden für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gut 180.000 Genehmigungen erteilt, also gut 8.000 mehr als 2017. „Dies kennzeichnet die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen in Ballungsräumen. Die gute Beschäftigungssituation und der Run auf die Universitäts- und Hochschulstandorte schlagen sich hier nieder“, so Quast weiter.

Preiswerter Mietwohnungsbau muss gewinnen

„Wichtig ist, dass wir im preiswerten Mietwohnungsbau vorankommen“, erläuterte der ZDB-Präsident abschließend. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes wurden in 2018 inklusive Umbaumaßnahmen und Baumaßnahmen in Nichtwohngebäuden insgesamt Bauanträge für 374.292 Wohnungen genehmigt (2017: 348.128 Wohnungen). Die Differenz ist auf den leichten Rückgang bei den Ein-und Zweifamilienhäusern (ca. 2.370), bei Umbaumaßnahmen (ca. 3.500) und die Errichtung von Wohnheimen (ca. 3.600) zurückzuführen. Die Anträge für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (ca. +8.000) und in Nichtwohngebäuden (ca. +640) konnten das nicht ganz ausgleichen.