19. März 2019

Marcus Nachbauer neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft

Foto: bv-bauwirtschaft.de

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Der Gerüstbau-Unternehmer Marcus Nachbauer aus Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) wurde am 13. März zum neuen Vorsitzenden der Bundesvereinigung Bauwirtschaft gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Karl-Heinz Schneider an, der nach zwölfjähriger Amtszeit nicht wieder kandidierte.

Vorsitzender Nachbauer erklärte nach seiner Wahl: „Die Interessen der mittelständischen Bauunternehmen, die wir repräsentieren, stehen auch für mich im Fokus meines ehrenamtlichen Engagements. Gerade die Bauwirtschaft führt Traditionen in die Zukunft. Dazu bedarf es aber entsprechender Rahmenbedingungen. Daher geht es mir besonders um die Fachkräftesicherung, um den Arbeitsschutz sowie um die Bekämpfung der Schwarzarbeit.“ Marcus Nachbauer ist geschäftsführender Gesellschafter der Eugen Nachbauer GmbH & Co. KG sowie der Hohenadel Gerüstbau GmbH & Co. KG, zugleich ist Nachbauer Präsident des Bundesverbandes Gerüstbau e. V. Darüber hinaus vertritt er die Interessen des Gerüstbauer-Handwerks im Beirat der VHV, seit 2011 als Mitglied im Vorstand des Zentralverbands des Deutschen Handwerks sowie seit 2017 im Vorstand der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft. Gleichzeitig hat die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Bauwirtschaft Karl-Heinz Schneider zu ihrem Ehrenvorsitzenden gewählt. Schneider stand seit 2007 an der Spitze des deutschen Bau- und Ausbauhandwerks. Unter seiner Ägide ist die zunächst als lockere Vereinigung gegründete Bundesvereinigung Bauwirtschaft zu einer echten Interessenvertretung des deutschen Bau- und Ausbaugewerbes mit seinen rund 370.000 größtenteils inhabergeführten mittelständischen Unternehmen geworden. Der Deutsche Bauwirtschaftstag hat sich mit jeweils rund 800 Gästen zu einem echten Branchentreff entwickelt. Damit symbolisiert er die Vielfalt für das Handwerk.

Lob für Vorgänger

Nachbauer lobte Schneider als Verbandsvertreter, der sich stets von seinen Prinzipien leiten ließ und sich neuen Herausforderungen stellte. Er würdigte Schneiders „fachliche Befähigung und unternehmerische Weitsicht sowie seine außerordentliche Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit, sich von Enttäuschungen und Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.“

Im Dachdeckerhandwerk fest daheim

Schneider wurde für sein überragendes Engagement bereits mehrfach ausgezeichnet, so beispielsweise 2003 mit der Goldenen Ehrennadel des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks, 2010 mit dem Handwerkszeichen in Gold. 2017 wurde Schneider zum Ehrenpräsidenten des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks ernannt und zudem mit der Sonderstufe der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Dachdeckerhandwerks ausgezeichnet, einer Auszeichnung, die höchste Verdienste im Dachdeckerhandwerk würdigt. Nachbauer und Schneider symbolisieren damit für die Handwerksbranche Dynamik und Integrität.