14. Mai 2019

Sanierung von Altbauten leistet Beitrag zum Klimaschutz

Foto: Pixabay

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Nach aktuellen Plänen soll die Sanierung von Altbauten gefördert werden. Das dürfte auch für die Stuckateursbranche mehr Aufträge erzeugen.

Anlässlich den von Bundesbauminister Horst Seehofer angekündigten Plänen, die Sanierung von Altbauten steuerlich zu fördern, erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe: „Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes bietet ein riesiges Potenzial, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren und somit einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher können wir die Ankündigungen des Bundesbauministers, die Sanierung von Altbauten steuerlich zu fördern, nur begrüßen.“

Mehr Beachtung älterer Häuser

Der Hauptgeschäftsführer sieht darin auch einen Erfolg für die Bauwirtschaft: „In der öffentlichen Debatte um Klimaschutzmaßnahmen steht der Gebäudebereich bislang zu wenig im Fokus. Dabei liegt das CO2-Einsparpotenzial allein durch das Instrument der steuerlichen Sanierungsförderung nach Expertenangaben bei ca. 3,39 Mio. Tonnen. Rechnet man mit einer Förderung in Höhe von 20-30 Prozent, kann dadurch rund ein Viertel der gesamten Einsparung im Gebäudebereich erschlossen werden. Diese Chance muss endlich genutzt werden“, meint Pakleppa. „Seit Jahren wird über eine entsprechende Förderkulisse diskutiert. Es ist an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen. Dass die energetische Gebäudesanierung jetzt durch die Formation des Klima-Kabinetts gestärkt werden soll, ist also ein Schritt in die richtige Richtung.“ Das Interesse für mehr Klimaneutralität könnte sich wirtschaftsfördernd zeigen.