13. Juni 2019

Nachwuchsaktion fürs Handwerk bekommt Unterstützung von NRW-Arbeitsminister

Beim Ministergespräch in Düsseldorf informierten Hauptgeschäftsführer Detlef Schönberger (l.) und Ulrich Müller (Bildmitte) NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann über die neue Aktion der Kreishandwerkerschaften Hellweg-Lippe und Coesfeld. Mit am Tisch diskutierten auch Wilhelm Korth (MdL) und Jörg Baly (ikk classic, Geschäftsführer der Regionaldirektion Coesfeld). Foto: Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe

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Die Aktion „Traumberufe NRW – die nächste Generation im Handwerk“ hat gerade erst begonnen, da bekommt sie wichtige Unterstützung. Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales zeigte sich erfreut über die Aktion.

Die Aktion „Traumberufe NRW – Die nächste Generation im Handwerk“ ist gerade erst in Zeitungen und Lokalradios angelaufen, da haben die Initiatoren der beiden Kreishandwerkerschaften Hellweg-Lippe und Coesfeld bereits einen prominenten und kompetenten Fürsprecher gefunden: Karl-Josef Laumann (NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales) freute sich über das Engagement der Handwerks-Innungen in der heimischen Hellweg-Lippe-Region sowie im Münsterland und wünschte im Zeichen der schwierigen Lage am Ausbildungs- und Facharbeitermarkt „viel Erfolg, denn eine handwerkliche Ausbildung ist heute eine sichere Bank für die Zukunft“. Im Gespräch mit den Hauptgeschäftsführern Detlef Schönberger (Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe) sowie Ulrich Müller (Kreishandwerkerschaft Coesfeld) erinnerte der 62-jährige an die rasanten Veränderungen in den zurückliegenden Jahrzehnten: „Als ich geboren wurde machten gerade einmal sieben Prozent der SchülerInnen Abitur – heute fast Zweidrittel. Und in meiner ersten Amtszeit als Arbeitsminister 2005 bis 2010 war das größte Problem noch die Arbeitslosigkeit - von der heute kaum noch jemand spricht, denn es herrscht Fachkräftemangel fast überall!“ Da müsse gerade auch das Handwerk  besonders deutlich sagen, was man zu bieten habe: eine sichere Zukunft, ordentliche Bezahlung, moderne Technik im Berufsalltag und Herausforderungen statt Langeweile. Selbstverständlich seien aber auch die Erwartungen der jungen Menschen an ihren „Traumberuf“ gestiegen. „Ich bin zum Beispiel gespannt, wie etwa das kommende NRW-Azubi-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr ab August 2019 von der Wirtschaft angenommen wird, denn Mobilität ist gerade in unseren ländlichen Gebieten ein wesentliches Thema für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe zugleich.“

Partner für Handwerker

Laumann freute sich, dass „Traumberufe NRW“ das duale Ausbildungssystem grundsätzlich stärke, um die Wertigkeit von Ausbildungsberufen gegenüber dem Studium zu betonen – und bezeichnete sich selbst als „Lehrlingsminister“ des Landes. Beim Termin in Düsseldorf informierten die Kreishandwerkerschaften den Minister über die Details ihrer Aktion „Traumberufe NRW“, die zunächst über fast ein Jahr laufen soll: Alle zwei Wochen steht in den elf lokalen Tages- oder Wochenzeitungen sowie vier Lokalradio-Stationen ein anderer Handwerksberuf im Focus. Dabei gibt es konkrete Infos, Zahlen und Fakten zum Beruf (den Anfang machten gerade die Elektroniker), aber genauso viele Einblicke in den Alltag eines „typischen“ Azubis in diesem Gewerk – oder Hintergrundinformationen, die bei der Wahl des Ausbildungsplatzes wichtig sein können. Und nicht zuletzt: Ausbildungsbetriebe können sich und ihren Bedarf konkret in die Aktion einbringen. „Traumberufe NRW“ wird zudem unterstützt durch die (handwerksnahe) ikk classic-Krankenversicherung. Weitere Informationen unter: www.traumberufe-nrw.de. Die Auszubildenden sind eingeladen, die Berufe kennen zu lernen.