16. Juli 2019

Auf großem Parkett: Alexander Bruns vertritt Zimmerer bei der Weltmeisterschaft der Berufe

Foto: Holzbau Deutschland/Küttner

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Ende August ist es soweit: Die 45. Worldskills, die Weltmeisterschaft der Berufe, findet statt. Der Zimmerer-Europameister Alexander Bruns aus dem rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim ist dabei. 

Noch wenig Zeit, dann starten 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 60 Ländern weltweit in 56 Disziplinen bei der Weltmeisterschaft der Berufe, der WorldSkills. Diese findet bereits zum 45. Mal statt. Das Nationalteam Deutsches Baugewerbe im kämpft um Gold, Silber und Bronze. Alle Beteiligten freuen sich auf Wettkampf und Bagegnungen.

Der Beste seines Faches werden

Das Nationalteam Deutsches Baugewerbe besteht aus sechs Nachwuchshandwerkern, die in den fünf Gewerken Zimmerer, Maurer, Fliesenleger, Stuckateur und Beton-/Stahlbetonbauer ihr Können unter Beweis stellen. Das Zimmerer-Handwerk vertritt der 22-jährige Alexander Bruns aus Bad Dürkheim. Er weiß, was auf ihn zukommt – denn er hat bereits im vergangenen Jahr bei der Zimmerer-Europameisterschaft die Goldmedaille gewonnen. „Berufswettbewerbe sind fantastisch: Man lernt fachlich und menschlich extrem viel. Für mich ist es eine große Ehre, dass ich jetzt bei den WorldSkills antreten darf,“ kommentiert Alexander Bruns. Ihm ist klar, dass er der beste Zimmerer der Welt werden kann: „Wir bereiten uns intensiv auf den Wettbewerb vor. Natürlich weiß man im Vorfeld nicht, ob es tatsächlich für die Goldmedaille reicht. Aber die Chance ist definitiv da und ich werde mein Bestes geben. Das Ziel, der beste Zimmerer der Welt zu werden, spornt mich einfach an.“

Die Fachkräfte für morgen

Getragen wird das Nationalteam Deutsches Baugewerbe vom Spitzenverband der mittelständischen Bauwirtschaft, dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Für Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa ist die Förderung junger Menschen, die für ihren Beruf am Bau brennen, ein Herzensanliegen – und ein politisch wichtiges obendrein: „Die deutsche Bauwirtschaft hat eine hervorragende Berufsausbildung. Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus – und das kann sich im internationalen Vergleich sehen lassen. Die Bauhandwerker in unserem Nationalteam sind die Besten der Besten und zeigen, dass eine Ausbildung am Bau ein exzellenter Grundstein für die eigene Karriere ist,“ erklärt Pakleppa. So kann die Ausbildung in einem handwerklichen Beruf der erste Schritt zur Gründung des eigenen Unternehmens sein. In der Baubranche sind 80 Prozent der Lehrlinge in mittelständischen Betrieben beschäftigt. Tendenz steigend: Ende 2018 waren gegenüber dem Vorjahr rund fünf Prozent mehr junge Menschen in einer Ausbildung in einem Bauberuf – eine wichtige Entwicklung angesichts der Fachkräftesituation in der Branche.  

Dank an Sponsoren

Die Teilnahme des Teams bei den internationalen Wettbewerben ist nur dank der Unterstützung der Sponsoren möglich. Ein Dank seitens des ZDB geht an die 123erfasst GmbH, die Albert Berner Deutschland GmbH, an brz Deutschland, an die Collomix GmbH, die Deutsche Poroton, an Quick mix, an STABILA Messgeräte, an VHV Versicherungen, an die Adolf Würth GmbH & Co. KG sowie die Zertifizierung Bau. Das Team trainiert in Outfits von cws boco. Allen Teilnehmern viel Erfolg. Quelle: ZDB/wh