14. August 2019

Österreichs bester Malernachwuchs prämiert

In Wien wurden die Preisträger des Bestenwettbewerbs 2019 Sarwari Mohammad Zaman, Margarte Dungl und Amabel Grübl ausgezeichnet. Foto: Sto-Stiftung / Simon Jappel

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Jährlich seit 2016 schreibt die Sto-Stiftung in Österreich einen Wettbewerb der besten Maler, Beschichtungstechniker und Lackierer aus. In einem zweistufigen Verfahren können Berufsschulen aller neun Bundesländer ihre besten Schüler im letzten Ausbildungsjahr nominieren.

Seit 2016 schreibt die Stiftung jährlich einen Wettbewerb unter Österreichs Berufsschulen aus um angehende Maler, Beschichtungstechniker und Lackierer in ihrer beruflichen Ausbildung zu fördern. In einem zweistufigen Verfahren können Berufsschulen mit Malerklassen aller neun Bundesländer ihre besten Schüler im letzten Ausbildungsjahr nominieren.

Stolz auf den Erfolg

Amabel Grübl, Margarete Dungl und Sawari Mohammad Zaman sind die Gewinner. Die jungen Gesellen aus Wien und Graz sind Preisträger im Bestenwettbewerb. Damit die Berufsschüler optimal vorbereitet in ihre Abschlussprüfung gehen, wurden im Frühjahr 30 hochwertig bestückte Werkzeugkoffer in ganz Österreich übergeben. Im zweiten Schritt wurden die Gesellen mit dem besten Abschlusszeugnis besonders gewürdigt. Als Auszeichnung übergab Konrad Richter, Stiftungsrat Handwerk, in Wien je ein iPad Air 2.

Jeder Erfolg eine persönliche Geschichte

Margarete Dungl und Amabel Grübl haben ihre Ausbildung an der Wiener Berufsschule für Holz, Klang, Farbe & Lack mit Bestnoten abgeschlossen. Schulleiter Christoph Hrabe ist stolz auf seine beiden Preisträgerinnen: „Der Bestenwettbewerb ist eine großartige Sache. Wir werden von unseren Schülern jedes Jahr auf die grünen Koffer angesprochen. Ich bin stolz, dass wir auch in der vierten Ausgabe bei den Preisträgern dabei sind.“ Auf eine besondere Geschichte kann Sarwari Mohammad Zaman verweisen. Der gebürtige Afghane lebt erst seit fünf Jahren in Österreich. Nachbarn, Ausbildungsbetrieb und die Landesberufsschule Graz 3 haben einen wichtigen Beitrag zu seiner erfolgreichen Integration geleistet. Zaman kennt seine beruflichen Ziele genau. Erst will er den Meisterbrief erreichen, dann einen eigenen Malerbetrieb besitzen.  

Engagement des Unternehmens geht weiter

Konrad Richter freut sich auf die kommenden Aktivitäten der Sto-Stiftung: „Im Oktober 2019 lade ich alle Berufsschulen und Auszubildenden herzlich nach Wieselburg in Niederösterreich ein. Gemeinsam mit dem europäischen Malerverband UNIEP werden wir einen Nachwuchs-Wettbewerb für Malerteams aus zwölf Nationen ausrichten. An zwei Tagen zeigen dann die Besten Europas ihr Können vor Publikum. Und natürlich suchen wir auch 2020 wieder die Österreichs beste Nachwuchsmaler – die nächste Runde in unserem Wettbewerb startet im Frühjahr.“ Das Unternehmen will weiterhin Nachwuchs unterstützen.

Redaktion: Wolfram Hülscher