19. August 2019

Bürokratie führt zu weniger Baugenehmigungen


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Laut Angaben des Statistischen Bundesamt ist im ersten Halbjahr die Zahl der Baugenehmigungen gesunken. Die ZIA sieht Bürokratie als große Gefahr.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um 2,3 Prozent auf 164.600 gesunken. Die Zahl der genehmigten Wohngebäude lag mit 142.400 Wohnungen sogar um 3,1 Prozent niedriger. Der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Dr. Andreas Mattner kommentiert die jüngsten Zahlen: „Die Zahlen zeigen: Jetzt müssen den Worten der Baulandkommission auch Taten folgen. Es geht um Bauvereinfachungen, schnellere Genehmigungsverfahren und Bauland-Mobilisierung. Die bereits geltende Regulierung und weitere Verschlimmerungen sind der Feind des Wohnungsbaus.“

In der kommenden Jahreshälfte erfolgreich sein

Mattner ergänzt, er hoffe, dass im zweiten Halbjahr die Zahlen sich noch zum Guten entwickeln würden. Das Ziel der Bundesregierung von 1,5 Millionen neuer Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode bis 2021 könne man nur erreichen wenn auch mehr Bauten genehmigt werden. Mehr Initiativen auf dem Wohnungsmarkt sind für Mieter und Wirtschaft hilfreich.

Redaktion: Wolfram Hülscher