22. August 2019

Bauzustand festzustellen hilft Ärger zu vermeiden

Foto: Pixabay

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Wenn es mit den Nachbarn nicht harmoniert, kann der Bau des Traumhauses schnell ein Albtraum werden. Das kann für alle am Bau Beteiligten problematisch werden. Dann drohen auch rechtliche Instanzen. Der Verband Privater Bauherren gibt Tipps, wie man das vermeiden kann.

Wer ein Grundstück im Bestand bebauen möchte, muss sich nicht nur mit dem Bauen an sich, sondern auch mit der Nachbarschaft auseinandersetzen. Viele Anwohner stehen Neubauprojekten skeptisch gegenüber, beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB). Sie fürchten Baulärm, sorgen sich um den Verlust von Bäumen, Licht, Luft und Ruhe im gewachsenen Quartier. Der VPB rät dazu, Sachverständige zu konsultieren. Denn viele Anwohnern haben auch Angst, der Neubau könnte die eigene Immobilie beschädigen oder den Wert ihres Hauses beeinträchtigen. Folgendes, rät der VPB, sollten die neuen Grundstückseigentümer tun, um sich abzusichern und die neuen Nachbarn zu beruhigen: Mit den Nachbarn sprechen und ihre Pläne erklären, den Neubau sorgfältig planen und in allen Details genehmigen lassen und einen eigenen Bausachverständigen mit einer Bauzustandsfeststellung bei den Nachbarn beauftragen. Der Experte nimmt dann im Vorfeld die Grundstücke und Wohnungen der besorgten Anrainer in Augenschein und dokumentiert deren Zustand. So lässt sich später feststellen, ob die Bauarbeiten Schäden am Bestand verursacht haben oder nicht. Natürlich geht das nur, wenn die Anrainer dem Bausachverständigen auch Zutritt gewähren, aber das liegt ja schließlich in deren eigenem Interesse. Das wäre eine optimale Basis um auch nach dem Bauen ohne Streit mit Nachbarn zu sein.

Redaktion: Wolfram Hülscher