12. September 2019

Planen und Bauen zügiger machen

Foto: Pixabay

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Der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss) begrüßt die Pläne der Bayerischen Landesregierung, die zu schnellerem Planen und Bauen beitragen sollen. Zu einer Beschleunigung des Bauens in der Bundesrepublik sollen zudem Landesbauordnungen vereinheitlicht und die Digitalisierung stärker ausgebaut werden.

Der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Pläne der Bayerischen Landesregierung, dass Baugenehmigungen künftig nach 90 Tagen automatisch erteilt werden, Abstandsflächen flexibler gestaltet werden und Eigentümer ein Dachgeschoss ohne Genehmigung ausbauen können. „Diese Vorschläge hören sich vernünftig an und tragen positiv zum schnelleren Bauen und Planen bei“, sagt Iris Schöberl, Sprecherin der ZIA-Region Süd. „Wir haben stets betont, dass in dicht besiedelten Gebieten und in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt Ausnahmen bei den Abstandsflächen zulässig sein müssen, so lange sich dies nicht negativ auf die baukulturelle und städtebauliche Ausgestaltung auswirkt“, meint Schöberl.  Auch die zeitliche Begrenzung bei Bauanträgen erhöhe die Bauleistung. „Dieser jetzige Vorstoß kann aber nur ein erster Anfang sein. Gerade im Bereich der Planungs- und Baubeschleunigung müssen wir noch einen weiten Weg gehen. Der ZIA hat der Politik zahlreiche Vorschläge aufgezeigt – dazu zählen auch die Vereinheitlichung der Landesbauordnungen und die Einführung einer digitalen Bauakte“, so Schöberl. Die Maßnahmen wären eine Erleichterung für Bauherren und Handwerker.

Redaktion: Wolfram Hülscher