13. September 2019

Zeitlose Lebensdauer

Mit seiner Nutzungsdauer von 120 Jahren sorgt der Fis Em Plus für Sicherheit bei Projekten weltweit, auch in erdbebengefährdeten Gebieten hält er sicher. Foto: Fischer

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Ein neues Gutachten bescheinigt dem Fischer Injektionsmörtel Fis Em Plus eine Lebensdauer von bis zu 120 Jahren. Selbst unter extremen Bedingungen leite er schwere Lasten sicher in Beton ein. So wird er auch bei Großprojekten in erdbebengefährdeten Gegenden eingesetzt. Das beweisen Rekordbauten wie die weltweit längste über das Meer führende Brücke „Honkong-Zhuhai-Macau-Bridge“ in China oder die  „Statue der Einheit“ in Indien, der höchsten der Erde. 

Mit dem Fis Em Plus bietet Fischer einen verlässlichen Verbundanker für hohe Tragfähigkeit in Beton (C20/25 bis C50/60). Selbst in erdbebengefährdeten Gebieten hält der Injektionsmörtel zuverlässig. So ist er zugelassen für Seismik-Anwendungen der Kategorien C1 und C2 beziehungsweise A bis F gemäß ICC-ES. Auch in wassergefüllten Bohrlöchern und im Falle ausbrechenden Feuers (Brandgutachten R240) ist er die sichere Wahl. Der Fis Em Plus verfügt über zwei Europäisch Technische Bewertungen (ETA). Sie gelten für Befestigungen in gerissenem Beton (Option 1) und für den nachträglichen Bewehrungsanschluss. Vor Kurzem wurde in der ETA 17/0979 die Nutzungsdauer für Befestigungen in Beton von 50 auf 100 Jahre erweitert. Damit zählt Fischer zu den Ersten der Branche, die diesen Nachweis in der Bewertung führen. Noch weiter geht das Stuttgarter Ingenieurbüro IEA. Diese, nach dem Bauprodukten-gesetz anerkannte und notifizierte Überwachungs- und Zertifizierungsstelle, bescheinigt in einem Gutachten Verankerungen mit dem Fischer Fis Em Plus eine Nutzungsdauer von 120 Jahren. Er ist der erste Injektionsmörtel, dem diese Dauerhaftigkeit zugesprochen wird. Ein Vorteil, gerade auch bei Bauwerken, die auf eine hohe Nutzungsdauer ausgelegt sind, wie Tunnel, Staudämme und weitere Infrastrukturprojekte. Der Fis Em Plus wird mit den zugelassenen Systemkomponenten verarbeitet, zum Beispiel der Fischer Ankerstange FIS A, deren variable Verankerungstiefe auf die jeweils vorhandene Last angepasst werden kann, oder dem Fischer Innengewindeanker RG M I, der sich auch für temporäre und demontierbare Befestigungen eignet. Zudem ist die Verwendung des FIS EM Plus mit dem Fischer Bewehrungsanker FRA in der Bewertung (ETA) geregelt. Der Injektionsmörtel kann für Bewehrungsanschlüsse von 8 bis 40 mm eingesetzt werden. Außerdem sind Einbindetiefen bis zu 2.000 mm möglich. Zusammen mit dem Beton-Beton-Schubverbinder FCC-H ist der Injektionsmörtel ideal, um Gebäude, Brücken sowie weitere Gebäude und Konstruktionen zu sanieren und zu verstärken.

Variabel anzuwenden

Als Allrounder für unterschiedliche Baustellenbedingungen kann der Epoxidharzmörtel auch bei niedrigen Temperaturen bis -5°C verarbeitet werden. Auch für wassergefüllte Bohrlöcher ist der Fis Em Plus zugelassen. Seine optimierte Rezeptur führt zu verbesserten Lastwerten in Beton. Dadurch ermöglicht er auch weniger Befestigungspunkte. Durch seine optimierten Rand- und Achsabstände erlaubt er flexible Bemessungen sowie randnahe Befestigungen. Für den Anwender zeichnet sich Fis Em Plus durch seine leichte Verarbeitung aus. Bei der Verwendung von Hohlbohrern kann er sich die Bohrlochreinigung sparen. Der Injektionsmörtel kann auch in diamantgebohrten Bohrlöchern in Beton ohne zusätzliches Aufrauen und damit verbundenen Arbeitsschritte sowie Werkzeuge verwendet werden und bringt dabei seine volle Leistung. Damit wird eine Grundlage für eine vielseitige Nutzung geschaffen.

Redaktion: Wolfram Hülscher