25. September 2019

Sakret soll sich neu aufstellen

Geschäftsführer Peter Aping. Foto: Sakret

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Am 13.09.2019 hat das Bundeskartellamt  Sakret Trockenbaustoffe per Beschluss aufgefordert, die Vertriebsstruktur der Sakret Europa in Deutschland zu modifizieren. Unter dem Dach der Sakret Europa arbeiten in Deutschland fünf rechtlich selbständige Unternehmen, deren Zusammenspiel die Behörde zwar kritisch sieht, gleichzeitig aber die Fortführung des Sakret Vertriebssystems nach Umgestaltung begrüßt.

Seit vielen Jahren arbeitet Sakret in Zusammenarbeit mit den Kartellbehörden an einer Lösung für die Struktur des Unternehmens.  „Wir kooperieren seit vielen Jahren mit den Kartellbehörden in Deutschland, um eine geeignete Lösung für die Zusammenarbeit in der Sakret-Gruppe zu finden. Wir unterstützen seit jeher den Wettbewerb, denn in diesem Wettbewerb können wir mit der Qualität unserer Produkte überzeugen. Um aber die SAKRET-Gruppe in die Zukunft zu führen, wollen wir uns in den kommenden Wochen organisatorisch neu aufstellen“, sagt Peter Aping, Geschäftsführer der Sakret Europa. Die Neuaufstellung soll gemäß dem Wunsch der Geschäftsführung die Stärken der Marke weiter unterstützen, denn seeit mehr als 60 Jahren stehe Sakret in Europa für qualitativ hochwertige Lösungen bei Trockenbaustoffen und sei ein verlässlicher Partner des Handels geworden. Sakret ist regional stark präsent und will nah am Kunden sein. 13 Werke in Deutschland und 26 in Europa gehören zu den  Anbietern von Trockenbaustoffen.

Viele Firmen, ein Unternehmen

Im Verbund  sollen die anteiligen Unternehmen volle geschäftswirtschliche und unternehmerische Freiheit genießen, aber aus der Ausstrahlung des Unternehmens Nutzen ziehen können. Dieser Verbund macht die Sakret-Gruppe nach Firmenangaben innerhalb der europäischen Baubranche einzigartig, weil sie näher am Kunden und an seinen Bedürfnissen sei. Eine zukünftige Entwicklung wird spannend sein.

Redaktion: Wolfram Hülscher